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	<title>Thomas Luft, Autor bei Theaterlust</title>
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	<title>Thomas Luft, Autor bei Theaterlust</title>
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		<title>EINGESCHLOSSENE GESELLSCHAFT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Luft]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 18:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2027 2028]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ab der fünften Klasse wird den Kindern erklärt, dass sie es mit dieser oder jener Einstellung niemlas zum Abitur bringen. Aber woher soll denn ein Zehnjähriger eine Einstellung haben? Was soll das? Warum werden die Jungs und Mädchen dazu gezwungen, alles gleichzeitig gleich gut zu können? Das sind doch keine Brühwürfel mit gleicher Kantenlänge und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8222;Ab der fünften Klasse wird den Kindern erklärt, dass sie es mit dieser oder jener Einstellung niemlas zum Abitur bringen. Aber woher soll denn ein Zehnjähriger eine Einstellung haben? Was soll das? Warum werden die Jungs und Mädchen dazu gezwungen, alles gleichzeitig gleich gut zu können? Das sind doch keine Brühwürfel mit gleicher Kantenlänge und gleichem Geschmack. Das sind Menschen&#8220;.</em><em>  (Manfred Prohaska)<br />
</em></p>
<p>Nur ein Punkt fehlt Fabian Prohaska für die Zulassung zum Abitur. Ein einziger, verdammter Punkt! Und das alles nur, weil sein Lateinlehrer Herr Engelhardt, ein Pädagoge alter Schule, die um zwei Minuten verspätete Abgabe von Fabians Hausarbeit aus Prinzip nicht akzeptieren wollte. Fabians Vater, Manfred Prohaska kann es nicht fassen und beschließt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. An einem Freitagnachmittag stürmt er das Lehrerzimmer von Fabians Schule, um den Korinthenkacker von Lateinlehrer zur Rede zu stellen. Klaus Engelhardt ist noch anwesend. Und mit ihm die Französisch-Kollegin Lohmann sowie die Herren Arndt, Vogel und Mertens. Alle fünf befinden sich mental bereits im Wochenende und zeigen deshalb nur wenig Interesse an dem Anliegen des aufgebrachten Vaters. Nur die ebenfalls noch anwesende Referendarin Bettina Schuster verströmt noch Ambition.  „Am Freitagnachmittag nach 15 Uhr geht das schon gar nicht“, befindet Kollegin Lohmann. Und weil sich der arrivierte Lehrkörper an diesem Punkt ausnahmsweise mal einig ist, wollen alle gehen. Manfred Prohaska sieht rot und zieht eine Pistole. Keiner kommt mehr raus. Was nun folgt ist ein höchst unterhaltsames Kammerspiel erster Güte. Vater Prohaska gibt den arroganten Paukern genau eine Stunde für eine spontane Noten-Konferenz, deren Ergebnis für ihn bereits feststeht: Fabian soll diesen Punkt erhalten und damit auch die Zulassung zum Abitur.<br />
Manfred Prohaska hat die Rechnung aber ohne die Lehrer gemacht. Seine „Geiseln“ verhalten sich längst nicht so, wie man es von ebensolchen erwartet. Die von Prohaska vorgegebene Stunde wird weidlich für Diskussion und Streit über fast alles genutzt. Um den Schüler Fabian geht es dabei allerdings nur ganz am Rande. Viel wichtiger scheint die Klärung so elementarer Fragen zu sein, wie zum Beispiel: wer sich wann morgens auf den falschen Parkplatz gestellt hat oder ob der etwas zu saloppe Sport-Kollege Mertens tatsächlich Schülerinnen schwängert und wessen Unterrichtsmethoden man eh schon immer zum Kotzen fand&#8230;  Zwischen Filterkaffee und unkorrigierten Hausarbeiten wird mit viel Emotion und Sarkasmus alte Schmutzwäsche gewaschen, bis hin zur einen oder anderen kleinen Handgreiflichkeit.</p>
<p>Jan Weiler hat diese Geschichte bereits 2017 als Hörspiel für den WDR geschrieben und selbst die Rolle des Vaters gesprochen. Das Reizvolle an diesem Plot, sagt Weiler, sei die Tatsache, dass sich die Handlung auf einen Raum beschränkt und deshalb ein Gesellschaftsbild im Kleinen entsteht. Das macht diesen Stoff so ideal für die Theaterbühne. Auf die Frage, welche der Figuren er am liebst mag, sagt er im Interview: „Ich mag sie alle. Und sie haben alle recht. Sie haben alle eine Position, die man irgendwie verstehen kann“. Das macht es natürlich nicht einfacher, ist aber wie im richtigen Leben. Ganz nebenbei zeigt uns der Autor auch ein Stück gelebte Bildungsmisere. Auf sehr lustige Weise!</p>
<p>Im Sommer 2021 verfilmte Sönke Wortmann die EINGESCHLOSSENE GESELLSCHAFT mit Starbesetzung (Anke Engelke, Nilam Farooq, Justus von Dohnányi, Florian David Fitz, Thorsten Merten, Thomas Loibl u.a.). Jan Weiler schrieb auch das Drehbuch. Der Film kam im April 2022 in die Kinos.</p>
<p><strong>Am 08. November 2025 verstarb für uns völlig überraschend unser Kollege und Freund FELIX EITNER. Die Nachricht wirkte wie ein Schock. Nach einiger Überlegung haben wir uns auch in seinem Sinne dazu entschlossen, die Produktion weiterzuführen. Der Kollege Andreas Joachim Hertel hat sich mit viel Feingefühl und Kollegialität der undankbaren Aufgabe der Rollen-Übernahme gestellt. Leider war es uns bisher nicht möglich, neues szenisches Bildmaterial herzustellen. Diesen Umstand bitten wir zu entschuldigen. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>MEIN FABELHAFTES VERBRECHEN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Luft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 12:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abgespielt]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kriminalkomödie mit Musik nach der Vorlage von GEORGE BERR und LOUIS VERNEUI neu bearbeitet von SARAH SILBERMANN und inspiriert durch den gleichnamigen Kinofilm von FRANCOIS OZON Paris in den 1930er Jahren. Die besten Freundinnen Madeleine und Pauline schlagen sich mehr schlecht als recht durch. Die gemeinsame Wohnung ist winzig und die Miete trotzdem nicht bezahlt, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Kriminalkomödie mit Musik<br />
nach der Vorlage von GEORGE BERR und LOUIS VERNEUI<br />
neu bearbeitet von SARAH SILBERMANN<br />
und inspiriert durch den gleichnamigen Kinofilm von FRANCOIS OZON</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Paris in den 1930er Jahren.</strong> Die besten Freundinnen Madeleine und Pauline schlagen sich mehr schlecht als recht durch. Die gemeinsame Wohnung ist winzig und die Miete trotzdem nicht bezahlt, die Küche &#8211; und die Heizung- bleiben meistens kalt und die neue Schreibmaschine ist schon gar nicht im Budget. Ohne die heißts aber gleich einpacken, denn Pauline ist Autorin. Nur eben eine, die noch niemand außer Madeleine gelesen hat. Wenn es nach Madeleine ginge, wären die Koffer nach Hause schon längst gepackt, sie ist nicht gemacht für die Großstadt &#8211; zu viele Leute, zu laut &#8211; aber zuhause war kein Platz für Paulines Leidenschaft für Verbrechen und Ermittlungen. Wer braucht schon eine Kriminalreporterin, wenn nichts Aufregenderes passiert als Ladendiebstahl.</p>
<p style="font-weight: 400;">In Paris ist alles ganz anders&#8230; bis auf die Tatsache, dass Pauline auch hier als Frau niemand ernst nimmt. Bildunterschriften für die Klatsch- und Tratsch-Seiten schreiben, das wäre doch eher etwas für eine junge Dame. Dafür hat sie nicht studiert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Manchmal schreibt Pauline auch Kriminalgeschichten &#8211; fiktives Verbrechen ist immerhin besser als gar kein Verbrechen&#8230; und man bleibt in Übung. Vor allem aber schreibt sie sie für Madeleine, die sie mit Begeisterung liest und fest davon überzeugt ist, dass ihre liebste Freundin Pauline die tollste Schriftstellerin ist und so großartige Literaturunbedingt an die Öffentlichkeit gehört. Das wäre mal eine Überraschung für Pauline! Und ist das nicht die beste Idee überhaupt? Also packt Madeleine ein paar Manuskripte ein, die Pauline ihr zum Lesen gegeben hat und zieht los.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und tatsächlich, Madeleine hat es immer geahnt, zeigt sich der Chef eines großen Verlages höchst interessiert –allerdings weniger an Paulines Manuskripten, sondern vielmehr an Madeleine und will ihr sein Interesse auch umgehend bekunden&#8230; in seinem Büro, auf der Couch.</p>
<p style="font-weight: 400;">Madeleine gelingt gerade noch so, sich zu befreien. Bestürzt flieht sie zurück zu Pauline – sie will weg aus Paris, weg aus dem Sumpf männlicher Übergriffigkeit. Was muss denn noch passieren? Am nächsten Tag ist der Verleger tot!Madeleine war die letzte, die ihn lebend gesehen hat und ist somit die Hauptverdächtige. Aber Pauline kommt die rettende Idee: statt unschuldig verurteilt zu werden, soll Madeleine gestehen und aufgrund von Notwehr freigesprochen werden. Kein Problem mit einer geschickt eingefädelten Geschichte &#8211; damit kennt sich Pauline schließlich aus &#8211; und gekonnter Manipulation der öffentlichen Meinung. Vielleicht sind die Klatsch- und Tratsch-Seiten ja doch für etwas gut.Die immense Aufmerksamkeit für den Fall stößt die beiden Freundinnen ins Rampenlicht: Pauline kann sich vor Anfragen kaum retten und Madeleine ist ganz plötzlich Everybody‘s Darling. Vorbei sind die Zeiten der winzigen Wohnung. Wer hätte es geahnt: Ein fiktives Verbrechen ist tatsächlich besser als gar kein Verbrechen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Man müsste meinen, alle sind zufrieden. Der Fall ist gelöst und der wahre Täter kommt davon &#8211; ein Sieg der Justiz.. und des Verbrechens. Aber da gibt es diesen lästigen Ermittler, der einfach nicht lockerlassen will und dann erscheint auch noch Odette Chaumette auf der Bildfläche &#8211; ihres Zeichens Autorin von einstmals erfolgreichen Liebesschmonzetten. Tatsächlich will sie die heldenhafte Mörderin gewesen sein. Die beiden jungen Frauen seien schamlose Schmarotzerinnen ihrer großen Tat für das weibliche Geschlecht und hätten ihr „fabelhaftes Verbrechen“ und den ganzen Rummel drumherum gestohlen. Und wenn sie ihren Anweisungen nun nicht folgten, würden das bald alle erfahren&#8230; Was nun?</p>
<p style="font-weight: 400;">
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		<title>DAS SOMMERNACHTSTRAUM-MUSICAL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Luft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2025 17:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hochzeitsstimmung in Athen. Der siegreiche Feldherr Theseus will die schöne Hippolyta ehelichen. Hermia soll den jungen Demetrius zum Manne nehme. Doch Hermia liebt Lysander und Lysander liebt Hermia&#8230; ebenso wie auch Demetrius Hermia liebt. Demetrius wiederum wird von Helena begehrt, die allerdings niemand liebt. Was für ein Schlamassel. Aus all ihrer Not fliehen die Protagonisten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hochzeitsstimmung in Athen.</strong> Der siegreiche Feldherr Theseus will die schöne Hippolyta ehelichen. Hermia soll den jungen Demetrius zum Manne nehme. Doch Hermia liebt Lysander und Lysander liebt Hermia&#8230; ebenso wie auch Demetrius Hermia liebt. Demetrius wiederum wird von Helena begehrt, die allerdings niemand liebt. Was für ein Schlamassel. Aus all ihrer Not fliehen die Protagonisten in den Wald. Dort tobt gerade ein Streit zwischen dem eitlen Elfenkönig Oberon und seiner heißblütigen Gemahlin Titania. Und der Hofnarr Puck dreht am Liebeskarussell &#8211; immer schneller und schneller, so dass es schließlich alle Liebenden mit sich reißt&#8230;</p>
<p><strong>Die Verwirrungen in Shakespeares „Sommernachtstraum“ sind weithin bekannt.</strong> Das träumerisch-wilde Theaterstück war Sigrid Andersson (Buch), Martin Lingnau (Komposition) und Edith Jeske (Liedtexte) Grundlage für die Komposition eines Musicals, das, wenngleich Bearbeitung eines Klassikers, doch neue Akzente setzt. Wo Shakespeares Original wunderbares Vorbild war, versuchten die Autoren das Drama um Wortwitz und Darstellungskomik, aber auch in seinem romantischen Gehalt zu bereichern. Die Musik, im Elisabethanischen Theater Begleiter jeder Aufführung, schlägt heute, nicht zuletzt wegen der von Komponist Martin Lingnau gewohnten „Ohrwurm-Qualität“, die Brücke zwischen der Erhabenheit eines Meisterwerks und seinem Publikum. Die märchenhaften Figuren des Originals nicht nur sprachlich, sondern auch sinnlich und bildhaft wahrnehmbar zu machen, war Anliegen der gemeinsamen Produktion. Das Ergebnis ist ein weniger klassisches denn parodistisch, herzliches Bühnenstück, an dem auch Master Shakespeare seine helle Freude hätte.</p>
<p><strong>Das Musical feierte 1998 seine Uraufführung im Hamburger „Schmidts Tivoli“</strong> und war die bis dahin größte und aufwendigste Eigenproduktion des inzwischen legendären Theaters auf der Hamburger Reeperbahn. Warum man damals gerade an diesem Ort das Wagnis mit einem englischen Klassiker einging? Das Programmheft der Aufführung gab dazu folgendes wieder: &#8222;Meister Shakespeare war alles andere als ein Vertreter der &#8218;Heiligen Kunst&#8216;, ganz im Gegenteil, er liebte und schrieb pralles, deftiges Volkstheater. Da wurde im Theater getratscht, gelärmt und gelacht. Und Stullen gegessen. Mit unserer Welturaufführung des Musicals knüpfen wir an diese Tradition an.“</p>
<p>Das SOMMERNACHTSTRAUM MUSICAL ist eine Koproduktion mit <a href="https://www.eliton-musik.de/#home">ELITON MUSIK</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>DAS SOMMERNACHTSTRAUM-MUSICAL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Luft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 10:13:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hochzeitsstimmung in Athen. Der siegreiche Feldherr Theseus will die schöne Hippolyta ehelichen. Hermia soll den jungen Demetrius zum Manne nehme. Doch Hermia liebt Lysander und Lysander liebt Hermia&#8230; ebenso wie auch Demetrius Hermia liebt. Demetrius wiederum wird von Helena begehrt, die allerdings niemand liebt. Was für ein Schlamassel. Aus all ihrer Not fliehen die Protagonisten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/ein-sommernachtstraum/">DAS SOMMERNACHTSTRAUM-MUSICAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hochzeitsstimmung in Athen.</strong> Der siegreiche Feldherr Theseus will die schöne Hippolyta ehelichen. Hermia soll den jungen Demetrius zum Manne nehme. Doch Hermia liebt Lysander und Lysander liebt Hermia&#8230; ebenso wie auch Demetrius Hermia liebt. Demetrius wiederum wird von Helena begehrt, die allerdings niemand liebt. Was für ein Schlamassel. Aus all ihrer Not fliehen die Protagonisten in den Wald. Dort tobt gerade ein Streit zwischen dem eitlen Elfenkönig Oberon und seiner heißblütigen Gemahlin Titania. Und der Hofnarr Puck dreht am Liebeskarussell &#8211; immer schneller und schneller, so dass es schließlich alle Liebenden mit sich reißt&#8230;</p>
<p><strong>Die Verwirrungen in Shakespeares „Sommernachtstraum“ sind weithin bekannt.</strong> Das träumerisch-wilde Theaterstück war Sigrid Andersson (Buch), Martin Lingnau (Komposition) und Edith Jeske (Liedtexte) Grundlage für die Komposition eines Musicals, das, wenngleich Bearbeitung eines Klassikers, doch neue Akzente setzt. Wo Shakespeares Original wunderbares Vorbild war, versuchten die Autoren das Drama um Wortwitz und Darstellungskomik, aber auch in seinem romantischen Gehalt zu bereichern. Die Musik, im Elisabethanischen Theater Begleiter jeder Aufführung, schlägt heute, nicht zuletzt wegen der von Komponist Martin Lingnau gewohnten „Ohrwurm-Qualität“, die Brücke zwischen der Erhabenheit eines Meisterwerks und seinem Publikum. Die märchenhaften Figuren des Originals nicht nur sprachlich, sondern auch sinnlich und bildhaft wahrnehmbar zu machen, war Anliegen der gemeinsamen Produktion. Das Ergebnis ist ein weniger klassisches denn parodistisch, herzliches Bühnenstück, an dem auch Master Shakespeare seine helle Freude hätte.</p>
<p><strong>Das Musical feierte 1998 seine Uraufführung im Hamburger „Schmidts Tivoli“</strong> und war die bis dahin größte und aufwendigste Eigenproduktion des inzwischen legendären Theaters auf der Hamburger Reeperbahn. Warum man damals gerade an diesem Ort das Wagnis mit einem englischen Klassiker einging? Das Programmheft der Aufführung gab dazu folgendes wieder: &#8222;Meister Shakespeare war alles andere als ein Vertreter der &#8218;Heiligen Kunst&#8216;, ganz im Gegenteil, er liebte und schrieb pralles, deftiges Volkstheater. Da wurde im Theater getratscht, gelärmt und gelacht. Und Stullen gegessen. Mit unserer Welturaufführung des Musicals knüpfen wir an diese Tradition an.“</p>
<p>Das SOMMERNACHTSTRAUM MUSICAL ist eine Koproduktion mit <a href="https://www.eliton-musik.de/#home">ELITON MUSIK</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/ein-sommernachtstraum/">DAS SOMMERNACHTSTRAUM-MUSICAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
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		<title>NEBENAN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Luft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2024 18:28:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2025 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach seinem Drehbuch zu dem gleichnamigen Film (2021 in den deutschen Kinos) von und mit Daniel Brühl. Berlin-Prenzlauer Berg. Am Ende dieses Sommertags wird nichts mehr so sein wie zuvor. Nur weiß Daniel davon noch nichts. Er ist der Protagonist eines tragikomischen Szenarios und als solcher ebenso ahnungslos wie erfolgsverwöhnt. Die Loft-Wohnung ist schick, seine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/nebenan/">NEBENAN</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach seinem Drehbuch zu dem gleichnamigen Film (2021 in den deutschen Kinos) von und mit Daniel Brühl.</p>
<p>Berlin-Prenzlauer Berg. Am Ende dieses Sommertags wird nichts mehr so sein wie zuvor. Nur weiß Daniel davon noch nichts. Er ist der Protagonist eines tragikomischen Szenarios und als solcher ebenso ahnungslos wie erfolgsverwöhnt. Die Loft-Wohnung ist schick, seine Ehefrau auch, die Kinder hat die Nanny im Griff. Alles flott, alles bilingual, alles bereit für den Jet-Trip zum Casting, wo für den Schauspielstar eine Rolle in einem Superheldenfilm in Aussicht steht. Als er schnell noch in der Eckkneipe einkehrt, sitzt dort Bruno. Und der hat, wie von nun an im Minutentakt durchsickert, lange auf diesen Moment gewartet. Ein Verlierer der Wiedervereinigung, Gentrifizierungsopfer in Berlin-Ex-Ost, ein Ewigübersehener nimmt Rache. Daniel ist seine Zielscheibe. Bruno weiß nicht nur über Daniels Filme, sondern auch über dessen Privatleben erstaunlich gut Bescheid. Was als harmlose Plauderei beginnt, nimmt bald zerstörerische Wendungen. Der immer so souverän wirkende Kinostar sieht sich mit gut gehüteten privaten Geheimnissen konfrontiert. Und plötzlich stehen seine Karriere und seine Ehe an einem Wendepunkt&#8230;</p>
<p>Daniel Kehlmanns Stück kombiniert messerscharfe Dialoge mit kauzigem Thekenraunen und feiert das Eckkneipen-Kammerspiel als Genre: lokal versus global, Rollkoffer-Take-Off versus Lauschangriff übers Fenster zum Hof. Die Figurenpsychologie ist perfekt, die Verbalspiralen nicht enden wollend. Eine explosive Mixtur, die an &#8222;Das Leben der Anderen&#8220; und &#8222;Enigma&#8220; erinnert!</p>
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		<item>
		<title>DER GOTT DES GEMETZELS</title>
		<link>https://theaterlust.com/gott_des_gemetzels/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Luft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 22:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2025 2026]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2026 2027]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220; I verstäh ned, dass du di vor andre Menschen so blamiern muast&#8220; &#8230; &#8222;Hoits Maul&#8220; DAS STÜCK Der Sohn von Alex und Annette Huber hat dem Sohn von Micha und Veronika Rey zwei Vorderzähne ausgeschlagen. Also beschließen die beiden Ehepaare, sich zu treffen und sich gütlich zu einigen. Doch das ist leichter gesagt als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/gott_des_gemetzels/">DER GOTT DES GEMETZELS</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&#8220; I verstäh ned, dass du di vor andre Menschen so blamiern muast&#8220; &#8230; &#8222;Hoits Maul&#8220;</em></strong></p>
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<div class="column">
<p><strong>DAS STÜCK</strong><br />
Der Sohn von Alex und Annette Huber hat dem Sohn von Micha und Veronika Rey zwei Vorderzähne ausgeschlagen. Also beschließen die beiden Ehepaare, sich zu treffen und sich gütlich zu einigen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Was als versöhnliche Übereinkunft bei Clafoutis und Espresso beginnt, eskaliert zur verbalen Schlammschlacht, bei der alle Masken des zivilisierten Bürgertums fallen. &#8222;Der Gott des Gemetzels&#8220; ist eines der meist gespielten Stücke der vergangenen Jahrzehnte und wurde unter der Regie von Roman Polanski verfilmt.</p>
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<div class="column">
<p><strong>DIE BAIRISCHE ÜBERSETZUNG<br />
</strong>Mit der Bairischen Übersetzung des Stückes stoßen zwei Theaterkulturen aufeinander: Das zeitgenössische Sprechtheater hat ein tête à tête mit dem Volkstheater. Der bairische Dialekt wird als Bühnensprache seit jeher in einem traditionellen Rahmen benutzt. Da die Kultur des Bayerischen stark und die Berührungsangst mit dem modernen Sprechtheater aus diversen Gründen groß ist, existieren beide Kulturen, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, nebeneinander. &#8222;Der Gott des Gemetzels&#8220; in Bairischer Übersetzung ist das verschlagene uneheliche Kind von einem Seitensprung dieser beiden Kulturen. Die Konversationskomödie bleibt erhalten, aber es wird eine Französisch-Bayrische. Der Dialekt ist so genau und intelligent, dass die Figuren nie in die Nähe des Lederhosenklischees rücken, sondern sich irgendwo zwischen Paris und Trostberg treffen: Bayern ist Paris und Paris ist Bayern. Das ist zum Teil beruhigend und zum Teil verstörend, auf jeden Fall ist es eine einfache aber mächtige Behauptung. Mit den gängigen bayerischen Klischees von gemütlicher Tradition in Lederhosen kommt man dabei nicht weit. Wollen wir auch nicht, denn diese Klischees sind bestens bekannt. Klischees eben. Die Bayerischen Figuren sind wie ihre Pariser Zwillinge in der modernen Welt beheimatet. Das Schmale, Hintergründige und Boshafte bleibt in der bairischen Übersetzung vollständig erhalten. Die Rauheit der bairischen Sprache verleiht den Figuren jedoch eine Wirkung, der man sich kaum entziehen kann.</p>
<div class="page" title="Page 2">
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<div class="column">
<p><strong>Die Inszenierung wurde ausgezeichnet mit dem Innovationspreis Volkskultur der Landeshauptstadt München und <a href="https://www.theaterwasserburg.de/index.php/theatertage/preistraegerinnen">dem Publikumspreis der Wasserburger Theatertage 2025</a></strong></p>
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