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	<title>Victoria Raffetto Cavallo, Autor bei Theaterlust</title>
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	<title>Victoria Raffetto Cavallo, Autor bei Theaterlust</title>
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		<title>DER GRAF VON MONTE CHRISTO</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Victoria Raffetto Cavallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 13:47:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2022 2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Der Mensch ist nicht geschaffen um glücklich zu sein“ Was für ein Titel! Mehr ist in der Weltliteratur kaum möglich. Alexandre Dumas zwischen 1844 und 1846 als Fortsetzungsroman für die Zeitschrift „Le Journal des débats“ erschienene Geschichte des Seefahrers Edmond Dantès, der später als Graf von Monte Christo zum Racheengel in eigener Sache wird, erzielt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Der Mensch ist nicht geschaffen um glücklich zu sein“</em></p>
<p>Was für ein Titel! Mehr ist in der Weltliteratur kaum möglich. Alexandre Dumas zwischen 1844 und 1846 als Fortsetzungsroman für die Zeitschrift „Le Journal des débats“ erschienene Geschichte des Seefahrers Edmond Dantès, der später als Graf von Monte<br />
Christo zum Racheengel in eigener Sache wird, erzielt bis heute weltweit ungeahnte Erfolge. Sogar der Name einer der berühmtesten kubanischen Zigarrenmarken geht auf Dumas literarische Großtat zurück: Den Tabakblättern rollenden Arbeiterinnen und Arbeitern wurde während der Arbeit vorgelesen und „Der Graf von Monte Christo“ war eine der beliebtesten Geschichten. Vermutlich hat es auch daran gelegen haben, dass sich ein einzelner im nachnapoleonischen Frankreich der 1830er Jahre aus seiner persönlichen Hölle befreit und gegen das ihm angetane, himmelschreiende Unrecht zu Felde zieht. Der als geheimnisvoll- mondäner, mit scheinbar unendlichem Reichtum ausgestatteter Graf von Monte Christo nach Frankreich zurückkehrende Edmond, trifft auf eine bigott-libidinöse, selbstbereichernde Upper Class, die er mit brillant-bösartiger Intelligenz verführt, narrt und schließlich in den Abgrund stürzt.<br />
Vielfach verfilmt und bereits als großes Musical umgesetzt, hat man diese Geschichte als Schauspiel auf der Theaterbühne bisher kaum gesehen. Schon gar nicht als Gastspiel auf Theatertournee. Es ist also höchste Zeit!</p>
<p>Dumas behandelt in seinem Roman große Themen, die uns heute genauso angehen wie damals: Repression und Willkür, Kritik an der Überfluss-Gesellschaft und die Mechanismen kollektiver Verdrängung. Gerade jetzt, in einer Zeit der großen Ungewissheit, bringen wir eine Geschichte auf die Bühne, die von absoluter Entschlossenheit, Willensstärke, Einsamkeit, Ethos und großer Liebe erzählt. Und wer unsere Theaterarbeit kennt, weiß, dass dies mit Fantasie und den vielfältigen, assoziativen Mitteln des Theaters geschieht. Eine große Herausforderung, der wir uns mit größtmöglicher Theaterlust stellen.</p>
<p>Im Frühjahr 2024 wurde die Aufführung bereits zum zweiten Mal für den Inthega-Preis DIE NEUBERIN nominiert!</p>
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		<title>WILLKOMMEN IM HOTEL MAMA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Victoria Raffetto Cavallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2021 16:07:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2022 2023]]></category>
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		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Es sind die familiären Krisen, die mich interessieren…was würde zum Beispiel passieren, wenn ein erwachsener Mensch quasi gezwungen wäre, wieder bei seinen Eltern einzuziehen? Oder nur bei einem Elternteil, weil der andere bereits gestorben ist“. So in etwa äußerte sich Regisseur und Co-Autor von „Retour chez ma mère“ Éric Lavaine in einem Interview mit Le [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Es sind die familiären Krisen, die mich interessieren…was würde zum Beispiel passieren, wenn ein erwachsener Mensch quasi gezwungen wäre, wieder bei seinen Eltern einzuziehen?</strong> Oder nur bei einem Elternteil, weil der andere bereits gestorben ist“. So in etwa äußerte sich Regisseur und Co-Autor von „Retour chez ma mère“ Éric Lavaine in einem Interview mit Le Parisien.</p>
<p>Stephanie bleibt nichts anderes übrig. Ihren Job als Architektin hat sie gerade verloren und die schicke Wohnung ist auch weg. Und der pubertierende Sohnemann findet seinen Papa, ihren Ex, gerade eh viel cooler. Also kehrt Stephanie mit Sack und Pack zurück in &#8222;Hotel Mama&#8220;.  Aber das erneute Zusammenleben mit ihrer Mutter Jaqueline gestaltet sich alles andere als harmonisch. Jede der beiden Frauen braucht Geduld um die eingefahrenen Gewohnheiten und Macken der anderen zu ertragen. Die Mama ist mit ihren 70 Jahren  erfrischend vital und hat eine Affäre mit Jean, ihrem Nachbarn, einem ebenfalls sehr unternehmungslustigen Senior. Jaqueline ist sich sicher, dass ihre beiden Töchter und der Sohn darüber einigermaßen entsetzt wären, der Papa ist noch gar nicht so lange tot. Also beschließt sie, ihre neue Liebe und die gemeinsamen Heiratspläne erst mal geheim zu halten. Jean ist davon nicht begeistert und drängt Jaqueline dazu, ihren Kindern reinen Wein einzuschenken. Ohne Stephanie, die sich gerade notgedrungen wieder bei ihr einquartiert hat, wäre Situation natürlich viel entspannter. Können die Kinder nicht endlich mal erwachsen werden&#8230;. und es auch bleiben!  Aber so muss sie sich ständig Ausreden einfallen lassen und irgendwelche Anlässe erfinden, um die Wohnung zu verlassen, wenn sie bei Jean sein möchte. Ein Zustand, der sehr schnell zu &#8222;interessanten Verrenkungen&#8220; führt, die von der permanent besorgten Stephanie prompt als erste Anzeichen geistiger Verwirrung interpretiert werden und eine familiäre Kettenreaktion auslösen. So kann es nicht weitergehen, findet Jaqueline und beschließt, ihre Familie zu einem großen Abendessen ins &#8222;Hotel Mama&#8220; einzuladen. Das hat schließlich immer geholfen und ist darüber hinaus eine gute Gelegenheit, ihren Kindern eine Mama zu präsentieren, die sie so bisher nicht kannten&#8230;</p>
<p>&#8222;Willkommen im Hotel Mama&#8220; nach dem gleichnamigen Film ist eine echte französische Komödie. Mit viel charmantem Humor und Leichtigkeit wird ein wesentliches Thema angefasst. Stephanie und ihre Geschwister müssen lernen, dass das Leben ihrer Mutter an der Seite des verstorbenen Vaters nicht immer einfach war. Jaqueline entdeckt sich im vorgerückten Alter als Frau noch einmal ganz neu. Ein Prozess, der vor allem mit der Lebensmitte-Krise ihrer ältesten Tochter Stephanie kollidiert. Eine &#8222;Feelgood-Komödie&#8220; mit wunderbaren Rollen, vor allem natürlich für die beiden Protagonistinnen.</p>
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		<title>Gretchen 89 ff.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Victoria Raffetto Cavallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2021 10:26:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2021 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterkabarett]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kästchenszene, wie man so sagt … Faust eins, Seite 89 folgende, abends, Margarete ziemlich durcheinander. Das ist die Szene, die der Regisseur mit wechselnden Schauspielerinnen probt. Lutz Hübner präsentiert uns Schauspielerinnen, wie wir sie alle kennen und lieben… Die Diva: &#8222;Herrgottnochmal, in diesem Kaff ein Taxi zu kriegen, scheint ja ein Ding der Unmöglichkeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kästchenszene, wie man so sagt …<br />
Faust eins, Seite 89 folgende, abends, Margarete ziemlich durcheinander. Das ist die Szene, die der Regisseur mit wechselnden Schauspielerinnen probt. Lutz Hübner präsentiert uns Schauspielerinnen, wie wir sie alle kennen und lieben…<br />
Die Diva: &#8222;Herrgottnochmal, in diesem Kaff ein Taxi zu kriegen, scheint ja ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.&#8220;<br />
Die Anfängerin: &#8222;Guten Morgen, Herr Riedel, ich hab da … ich hab da einige Schwierigkeiten mit der Szene.&#8220;<br />
… und Regisseure, wie Schauspieler- und Innen sie kennen …<br />
Der Freudianer: &#8222;Schon okay, du brauchst dich nicht vor mir zu erniedrigen, bloß weil ich hier Regie führe, wir wollen uns ja kennenlernen, nicht?&#8220;<br />
Der Streicher: &#8222;Alles schön und gut, aber zu lang, zu lang. Das hält nur auf.&#8220;<br />
Der Schmerzensmann: &#8222;Verschon mich mit der ganzen Theoriescheiße, der Rezipient muss das nachher auch ganz unmittelbar aufnehmen. Wichtig ist, du musst das fleischlich denken.&#8220;<br />
Das Tourneepferd: &#8222;Ei, daa biste ja schon, Schatzi. So früh am Morje bin isch einfach ned zu gebrauche. Und wenn isch dann kei Badwann uff&#8217;m Zimmer habb, werd isch ums Verrege ned wach.&#8220;<br />
Und dann sehen wir auch noch das Letzte: den Hospitanten: &#8222;Ich hab auch mal Theater gespielt. In der Schule. Dürrenmatt.&#8220;</p>
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		<title>EMPFÄNGER UNBEKANNT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Victoria Raffetto Cavallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2021 07:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2022 2023]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2023 2024]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen. Diese Geschichte ist meisterhaft, mit unübertrefflicher Spannung gebaut &#8230; Nie wurde das zersetzende Gift des Nationalsozialismus eindringlicher beschrieben.“ Das sagt die Schriftstellerin und Literaturkritikerin  Elke Heidenreich über die Geschichte der bei- den Freunde Max und Martin, die in San Francisco gemeinsam eine Galerie betreiben, bis [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>„Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen. Diese Geschichte ist meisterhaft, mit unübertrefflicher Spannung gebaut &#8230; Nie wurde das zersetzende Gift des Nationalsozialismus eindringlicher beschrieben.“</em></strong> Das sagt die Schriftstellerin und Literaturkritikerin  Elke Heidenreich über die Geschichte der bei- den Freunde Max und Martin, die in San Francisco gemeinsam eine Galerie betreiben, bis Martin 1932 in seine Münchner Heimat zurückkehrt.</p>
<p>Der in Amerika verbliebene Jude Max sorgt sich aufgrund der politischen Entwicklung in Deutschland um seine Schwester, die als junge Schauspielerin in Berlin arbeitet. Tatsächlich von der SA verfolgt, sucht die jüdische Frau bei Martin in München Zuflucht. Martin, mittlerweile zum Bekenner und Profiteur des neuen Regimes geworden, verweigert ihr Hilfe und löst damit eine Katastrophe aus. Daraufhin trifft sein ehemaliger Freund Max eine überraschende Entscheidung, die der Handlung eine völlig unerwartete Wendung gibt &#8230;</p>
<p>Die Inszenierung dieses Briefromans zeigt eine emotionale und fesselnde Geschichte, die ein eben- so brillantes wie zeitloses Zeichen gegen die Entstehung und Gefahren totalitärer Systeme setzt.</p>
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