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	<title>INTHEGA Preis Archive - Theaterlust</title>
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	<title>INTHEGA Preis Archive - Theaterlust</title>
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		<title>DIE REISE DER VERLORENEN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mbraun]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2021 12:14:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[INTHEGA Preis]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2021 2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Und Sie, begnadet mit später Geburt, denken vielleicht gerade: “Wer weiß, wie ich gehandelt hätte?” Aber ich verrate Ihnen was: Wenn Sie wirklich nicht wissen, wie Sie gehandelt hätten, dann wissen Sie es schon. Dann hätten Sie so gehandelt wie ich“. Otto Schiendick, Steward auf der St. Louis Im Jahr 1939 gehen 937 Juden in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Und Sie, begnadet mit später Geburt, denken vielleicht gerade:<br />
“Wer weiß, wie ich gehandelt hätte?” Aber ich verrate Ihnen was:<br />
Wenn Sie wirklich nicht wissen, wie Sie gehandelt hätten,<br />
dann wissen Sie es schon. Dann hätten Sie so gehandelt wie ich“.<br />
<em>Otto Schiendick, Steward auf der St. Louis</em></p></blockquote>
<p><strong>Im Jahr 1939 gehen 937 Juden in Hamburg an Bord der St. Louis. </strong>Sie wollen nach Kuba und von dort weiter in die USA oder andere Länder. Doch der kubanische Präsident verbietet die Einreise. Die Menschen dürfen das Schiff nicht verlassen. Die HAPAG in Hamburg protestiert. Immerhin wurden horrende Summen für Landegenehmigungen gezahlt. Die erweisen sich nun als illegal und wertlos. Die St. Louis muss den Hafen verlassen. Kapitän Gustav Schröder kämpft um seine Passagiere. Doch auch Amerika und Kanada verwehren die Einreise. Niemand auf der Welt will die jüdischen Flüchtlinge haben. Die St. Louis wird nach Hamburg zurückbeordert. Erst als Schröder gegen seine Kapitänsehre erwägt, das Schiff vor Sussex auf Grund laufen zu lassen, kommt Hilfe: Einige europäische Länder bieten jeweils einer bestimmten Quote von Juden Zuflucht. Aber Nazi-Deutschland überzieht den Kontinent mit Terror und Krieg. Die Reise der Verlorenen geht weiter.</p>
<p>Die Irrfahrt der St. Louis ist historisch verbürgt. Daniel Kehlmann bringt die Handlung in zeitübergreifender Fiktion auf die Bühne. Die aktuellen Fluchtdramen erwähnt er mit keiner Silbe. Und dennoch hat man als Zuschauer auch diese Bilder permanent vor Augen. Die Figuren treten aus dem Dialog, reflektieren ihren Charakter und verraten ihre Gedanken. Sie spielen mit dem Wissen um ihr Ende. Für die meisten ist es ein schreckliches.</p>
<p>Im November 2018 traf sich der kanadische Premier Justin Trudeau mit einer der Überlebenden der St. Louis. “Die Zeit hat Kanada nicht von seiner Schuld freigesprochen oder das Gewicht der Schande gemindert“, sagte er im Anschluss. Die Entschuldigung seines Landes sei „lange überfällig“.</p>
<p>Daniel Kehlmann hat das Stück als Auftragsarbeit für das Theater in der Josefstadt in Wien geschrieben. Dort wurde es im September 2018 uraufgeführt. Unsere Erstaufführung entstand in Co-Produktion mit dem Altonaer Theater Hamburg und hatte dort am 18. Oktober 2020 Premiere (weitere Vorstellungen bis Beginn Lockdown 01.11.20). Die erste Tournee vom 27.01. – 23.03.2021 konnte aufgrund der Corona Pandemie nicht stattfinden.</p>
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		<title>MARTINUS LUTHER &#8211; ANFANG UND ENDE EINES MYTHOS</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 09:31:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Kämpfer, ein Streiter. Beseelt, kompromisslos, im schlimmsten Fall gnadenlos. Ein Berufener. Am härtesten ist er zu sich selbst. Der junge Bettelmönch Martinus, der seiner weltlichen Karriere – und wahrscheinlich wäre es eine glänzende gewesen! – abgeschworen hat, um sein Leben Gott zu weihen. Ein Gewitter ist der Moment seiner Bekehrung, ein Donnerschlag wird es [&#8230;]</p>
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<p>Ein Kämpfer, ein Streiter. Beseelt, kompromisslos, im schlimmsten Fall gnadenlos. Ein Berufener. Am härtesten ist er zu sich selbst. Der junge Bettelmönch Martinus, der seiner weltlichen Karriere – und wahrscheinlich wäre es eine glänzende gewesen! – abgeschworen hat, um sein Leben Gott zu weihen.</p>
<p>Ein Gewitter ist der Moment seiner Bekehrung, ein Donnerschlag wird es für die Welt. Der Bettelmönch Martinus, bekannter als Martin Luther, sorgte für eine der massivsten Zäsuren in der Geschichtsschreibung. Fünfhundert Jahre ist das jetzt her.</p>
<p>Ein Gewitter also, und ein Gelübde in Todesgefahr. Dann der Eintritt ins Kloster, die Abkehr von der Welt, und, das Ärgste: das Geständnis vor dem Vater. Das erste Mal, dass sich der Sohn auflehnt! Mit diesem Vater aber kann das nur zum Bruch führen. Es ist Martins erster Bruch mit der Autorität. Doch das gehört zu seinem Weg. An dessen Gipfel steht der Bruch mit der höchsten Macht, dem Papst. Der kleine Mönch Martinus, einst ein Häuflein Elend angesichts der eigenen Sündhaftigkeit, gebeutelt und erdrückt von Selbstzweifeln, fordert die größte Macht der Welt heraus, zieht grundlegende Glaubenssätze in Frage, prangert Korruption und Bigotterie der päpstlichen Kurie an, wettert gegen den Ablass. Er krempelt die Welt um, religiös wie politisch.</p>
<p>Doch hier ist sein Weg nicht zuende. Der einst junge Revolutionär wird alt, wird krank, wird fett, verhärtet und verbittert nach all den Kämpfen seines Lebens. Exkommuniziert, politisch mehr geduldet als erwünscht. Ein großer Reformator oder ein tragisch Gescheiterter? Das scheint ganz offen. Ein machtbewusster, unerbittlicher alter Mann, der buchstäblich über Leichen geht.</p>
<p>Mit einer Neuproduktion, einer Auftragsarbeit zum 500. Jahrestag der Reformation, widmet sich das  theaterlust-Team der faszinierenden Gestalt Martin Luther. „Es ist eine echte Herausforderung“, sagt John von Düffel, „Luther als historischer und geistesgeschichtlicher Größe gerecht zu werden.“ Mit von Düffel hat der Hamburger Per H. Lauke Verlag einen der bedeutendsten Vertreter der zeitgenössischen deutschsprachigen Dramatik dazu gewonnen, über den Reformator zu schreiben.</p>
<p>Wie Luther wurde was er war – und wie Luther aufhörte, Luther zu sein – so beschreibt der Autor seinen Ansatz. So entsteht ein spannendes Persönlichkeitsbild dieser großen historischen Figur. Und so lässt sich ein Bogen spannen zu dem, was wir heute an religiösem Extremismus erleben. An Luthers Beispiel erzählt der Autor die Geschichte einer Radikalisierung. Wie einer zum Hassprediger wurde, der als Gottsuchender begann. Eine Geschichte voll Faszination und Spannung, zutiefst persönlich und voll Bedeutung für die Welt von heute.</p>
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		<title>HILDEGARD VON BINGEN – DIE VISIONÄRIN</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 09:15:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kann eine Frau Gott näher sein als jeder Mann? Kann sie Visionen empfangen, wie sie keinem Mann je zuteil geworden sind? Unmöglich. Nicht nur in der patriarchalischen Welt des Mittelalters. Und doch schien es so gewesen zu sein. Zum Ende des 11. Jahrhunderts wird in Bermersheim am Rhein ein schwächliches Mädchen mit Namen Hildegard geboren. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kann eine Frau Gott näher sein als jeder Mann? Kann sie Visionen empfangen, wie sie keinem Mann je zuteil geworden sind? Unmöglich. Nicht nur in der patriarchalischen Welt des Mittelalters. Und doch schien es so gewesen zu sein.</p>
<p>Zum Ende des 11. Jahrhunderts wird in Bermersheim am Rhein ein schwächliches Mädchen mit Namen Hildegard geboren. Als zehntes Kind adeliger Herkunft  war ihr ein gottgeweihtes Leben vorbestimmt. Niemand aber konnte ahnen, dass aus dem kränklichen Mädchen eine der bedeutendsten Frauen der Weltgeschichte werden sollte.</p>
<p>„Gottes kleine Posaune“, wie sie sich selbst nannte, blies den Großen und Größten ihrer Zeit kräftig den Marsch. Und mit ihrem unglaublichen Willen versetzte sie zwar keine Berge, aber sehr wohl Klöster. Trotz immer wiederkehrender schwerer Erkrankungen, die sie als Prüfungen betrachtete, war sie von nahezu unerschöpflicher Energie und Aufmerksamkeit für alles, was sich im Lebendigen zeigt. Ihre Visionen wurden zum Leitbild für ganze Generationen. Als Nonne, Äbtissin und Autorin von bedeutenden theologischen Werken, als Naturwissenschaftlerin, Ärztin und Komponistin  wurde sie zu einer der größten geistlichen Autoritäten des mittelalterlichen Europa.</p>
<p>Was trieb diese Frau an? Was gab ihr die Kraft, gegen alle Konventionen und Widerstände ihren Visionen zu folgen,  sich und ihrem tiefen Glauben treu zu bleiben?</p>
<p>In Zusammenarbeit mit der Autorin Susanne F. Wolf (Bühnenadaption DIE PÄPSTIN) entstand ein Schauspiel, das den Lebensweg dieser außergewöhnlichen Frau nachzeichnet: von den ersten Visionen über die Konfrontation mit den kirchlichen Instanzen und weltlichen Würdenträgern ihrer Zeit bis hin zur Erkenntnis von der Einheit der Dinge. Im Stück verschmelzen belegte biographische Wirklichkeit und – behutsam eingesetzte – fiktionale Elemente zu einem faszinierenden Ganzen. Es entsteht eine spannende thea-trale Annäherung an eine Persönlichkeit, deren Namensbedeutung Programm scheint – Hildegard: Kampf und Schutz.</p>
<p>Musik hatte für Hildegard eine ganz besondere Bedeutung: himmlische Klänge als Ausdruck höchster Harmonie, die die Menschen Gott nahe bringen. Diese Klänge werden ein zentraler Punkt des Stückes sein.</p>
<p>Eine hoch spirituelle, eine hochsensible Frau, von Beginn an Außenseiterin, stellt sich zeitlebens ihren Ängsten, Unsicherheiten und mannigfachen Herausforderungen. Hildegard überwindet Krisen und verkündet ihre – höhere –Wahrheit. Um dieser zu folgen, widerspricht sie, kritisiert und rüttelt auf, vom Klerus bis zum Kaiser.</p>
<p>Visionen, Wunderheilungen, Erkenntnisse, verzweifelte Ausbrüche: Hildegard, eine Begnadete, Begabte, Lodernde, verlangt sich und ihren Mitmenschen alles ab. Unermüdlich, ungebrochen und hingebungsvoll bis zuletzt geht sie ihren einzigartigen Weg. Ein Stück über Liebe, Glauben, Wahrheit und beeindruckende Menschlichkeit.</p>
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		<title>DIE PÄPSTIN</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 09:02:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gott hat uns den Verstand ge­schenkt. Warum sollen wir ihn nicht nutzen? Gott hat uns ein Herz gege­ben. Warum sollten wir nicht lieben? Gott hat uns Geist und Hände gege­ben, um die Welt zu sehen und zu ver­bessern: So ein Geschenk verschmäht man nicht! Johanna lebt in Ingelheim am Rhein und dürfte solche Dinge gar [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gott hat uns den Verstand ge­schenkt. Warum sollen wir ihn nicht nutzen? Gott hat uns ein Herz gege­ben. Warum sollten wir nicht lieben? Gott hat uns Geist und Hände gege­ben, um die Welt zu sehen und zu ver­bessern: So ein Geschenk verschmäht man nicht!<br />
Johanna lebt in Ingelheim am Rhein und dürfte solche Dinge gar nicht denken. Überhaupt, Denken! Im 9. Jahrhundert nach Christus hat nur die Kirche das Sagen. Niemand verlässt seinen angestammten Platz. Bildung ist nur einigen Auserwählten zugäng­lich. Frauen gelten wenig mehr als Tiere. An der Macht sind Aberglaube, Willkür, Dumpfheit und Gewalt. Und nun ausgerechnet ein Mädchen! Erdreistet sich, heraus zu wollen! Will lernen, leben, lieben! Johanna kämpft sich durch. Lernt: Latein und Grie­chisch und die Heilkunst. Liebt: den Markgrafen Gerold, einziger Freund und Beschützer ihrer Kindheit. Und überlebt: den Überfall der Normannen. Knapp. Entkommt. Verliert Gerold, den insgeheim Geliebten. Gewinnt eine drastische, alles verändernde Einsicht: Wenn sie frei leben will, wenn sie Got­tes Werk in der Welt tun will, dann kann sie das nicht als Frau. Das kann sie nur als Mann. Die Haare abgeschnitten, die Brust versteckt, das Herz auch. Als „Bruder Johannes“ geht sie ins Kloster. Und als „Bruder Johannes“ kommt sie bis nach Rom.</p>
<p>Mit seiner (ihrer!) Heilkunst ku­riert der junge „Mönch“ den schwer­kranken Papst, er wird sein Leibarzt und engster Vertrauter – und schließ­lich sitzt er selbst auf dem Heiligen Stuhl. Und er ist ein guter Papst, ein Papst des Volkes. Und glücklich noch dazu. Nun kann die alte Vision wahr werden: Frieden und Freiheit für alle! Doch dann bricht alles wieder auf. Ge­rold ist wieder da. Nie hätte Johanna das für möglich gehalten. Und die Lie­be – sie ist auch wieder da. Und mit ihr Johannas Zerreißprobe: Folgt sie ihrem Herzen – oder ihrer Berufung? Die Entscheidung bleibt aus. Denn ein Papst lebt gefährlich im Mittelalter, und eine Päpstin erst recht. Der Wechsel auf dem Heiligen Stuhl ist oft eine ge­waltsame Sache. Und eine Schwange­re auf dem Heiligen Stuhl – ein Ding der Unmöglichkeit. Auch wenn keiner davon weiß. Und jetzt beginnt Johan­nas Kampf erst richtig. Der Roman DIE PÄPSTIN von Donna W. Cross wurde in den 90er Jahren zu Recht zum Bestseller. Gab es diese Päps­tin wirklich? Oder ist sie Legende? Wie auch immer: DIE PÄPSTIN ist ein fulmi­nantes Historiendrama, die Geschichte einer großen, mutigen Frau und ihres Ringens um Selbstbestimmung und Lie­be – um eine bessere Welt. <b>theaterlust </b>bringt diese mitreißende Geschichte mit Opulenz und filmischer Dynamik, mit Videokunst und eigens für diese Pro­duktion komponierter Live-Musik auf die Bühne.</p>
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		<title>DIE WANDERHURE</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 08:45:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es könnte so einfach sein. Marie, Tochter eines reichen Tuchhändlers, liebt Michel. Keine gute Partie, so ein Wirtssohn, aber… Sie könnten weggehen aus Konstanz. Maries Vater allerdings hat ganz andere Pläne für seine Tochter. Die Frau von Ruppertus Splendidus soll sie werden, dem Sohn des Reichsgrafen von Keilburg. Niemals! Stolz schmettert Marie dem ungeliebten Verlobten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb_text_column wpb_content_element ">
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<p>Es könnte so einfach sein. Marie, Tochter eines reichen Tuchhändlers, liebt Michel. Keine gute Partie, so ein Wirtssohn, aber… Sie könnten weggehen aus Konstanz. Maries Vater allerdings hat ganz andere Pläne für seine Tochter. Die Frau von Ruppertus Splendidus soll sie werden, dem Sohn des Reichsgrafen von Keilburg. Niemals! Stolz schmettert Marie dem ungeliebten Verlobten ihr Nein entgegen. Was sie nicht weiß: Sie und ihr Vater sind Opfer einer Intrige. Plötzlich wird Marie der Hurerei bezichtigt. Sie, die Unschuld selbst! Sie wird eingekerkert und vergewaltigt, kommt vors Kirchengericht, beteuert und fleht vergeblich. Ihr Vater, der sie schützen will, wird ermordet, Marie am Schandpfahl fast totgeschlagen und dann aus der Stadt gejagt. Aber der Mensch ist ein zähes Wesen. Marie überlebt und schwört Rache. Nichts wird sie davon abbringen, die, die ihr Leben zerstört haben, zu stellen und zu vernichten. Doch sie – eben noch die ehrbare Bürgerstochter – ist entrechtet und ohne Heimat. Nur als Prostituierte kann sie sich durchbringen, als „Hübschlerin“, als Wanderhure. Aber als Hure hat sie auch Macht – wenn sie geschickt ist. Und alle ihre Gaben nutzt, ihre Schönheit, ihre Intelligenz und ihren Mut der Verzweiflung. Marie hat nichts mehr. Jetzt will sie Macht und Rache. Wird sie beides bekommen? Hat sie überhaupt eine Chance?</p>
<p>Schon immer waren Frauen mit Repression, Entrechtung und sexueller Gewalt konfrontiert. Maries heroischer Kampf gegen diese haarsträubende Ungerechtigkeit macht ihre Geschichte so spannend: ein opulentes mittelalterliches Sittengemälde um eine starke, faszinierende Frau und gleichzeitig ein hochaktueller Krimi voll aufwühlender Leidenschaft.<br />
Die Verfilmung der WANDERHURE begeisterte rund 10 Millionen Fernsehzuschauer. Die Uraufführung der Bühnenadaption war die Erfolgsproduktion des Bad Hersfelder Festspielsommers 2014. Und die exklusive theaterlust-Tourneefassung geht mit Anja Klawun in der Titelrolle im Frühjahr 2018 zum dritten Mal auf Tournee.</p>
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