<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>STÜCKE 2024 2025 Archive - Theaterlust</title>
	<atom:link href="https://theaterlust.com/spielzeit-24-25/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://theaterlust.com/spielzeit-24-25/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Apr 2026 09:07:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://theaterlust.com/wp-content/uploads/2021/05/cropped-logo_lust_fav-32x32.jpg</url>
	<title>STÜCKE 2024 2025 Archive - Theaterlust</title>
	<link>https://theaterlust.com/spielzeit-24-25/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>DAS SOMMERNACHTSTRAUM-MUSICAL</title>
		<link>https://theaterlust.com/ein-sommernachtstraum/</link>
					<comments>https://theaterlust.com/ein-sommernachtstraum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Luft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 10:13:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theaterlust.com/?p=2911</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hochzeitsstimmung in Athen. Der siegreiche Feldherr Theseus will die schöne Hippolyta ehelichen. Hermia soll den jungen Demetrius zum Manne nehme. Doch Hermia liebt Lysander und Lysander liebt Hermia&#8230; ebenso wie auch Demetrius Hermia liebt. Demetrius wiederum wird von Helena begehrt, die allerdings niemand liebt. Was für ein Schlamassel. Aus all ihrer Not fliehen die Protagonisten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/ein-sommernachtstraum/">DAS SOMMERNACHTSTRAUM-MUSICAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hochzeitsstimmung in Athen.</strong> Der siegreiche Feldherr Theseus will die schöne Hippolyta ehelichen. Hermia soll den jungen Demetrius zum Manne nehme. Doch Hermia liebt Lysander und Lysander liebt Hermia&#8230; ebenso wie auch Demetrius Hermia liebt. Demetrius wiederum wird von Helena begehrt, die allerdings niemand liebt. Was für ein Schlamassel. Aus all ihrer Not fliehen die Protagonisten in den Wald. Dort tobt gerade ein Streit zwischen dem eitlen Elfenkönig Oberon und seiner heißblütigen Gemahlin Titania. Und der Hofnarr Puck dreht am Liebeskarussell &#8211; immer schneller und schneller, so dass es schließlich alle Liebenden mit sich reißt&#8230;</p>
<p><strong>Die Verwirrungen in Shakespeares „Sommernachtstraum“ sind weithin bekannt.</strong> Das träumerisch-wilde Theaterstück war Sigrid Andersson (Buch), Martin Lingnau (Komposition) und Edith Jeske (Liedtexte) Grundlage für die Komposition eines Musicals, das, wenngleich Bearbeitung eines Klassikers, doch neue Akzente setzt. Wo Shakespeares Original wunderbares Vorbild war, versuchten die Autoren das Drama um Wortwitz und Darstellungskomik, aber auch in seinem romantischen Gehalt zu bereichern. Die Musik, im Elisabethanischen Theater Begleiter jeder Aufführung, schlägt heute, nicht zuletzt wegen der von Komponist Martin Lingnau gewohnten „Ohrwurm-Qualität“, die Brücke zwischen der Erhabenheit eines Meisterwerks und seinem Publikum. Die märchenhaften Figuren des Originals nicht nur sprachlich, sondern auch sinnlich und bildhaft wahrnehmbar zu machen, war Anliegen der gemeinsamen Produktion. Das Ergebnis ist ein weniger klassisches denn parodistisch, herzliches Bühnenstück, an dem auch Master Shakespeare seine helle Freude hätte.</p>
<p><strong>Das Musical feierte 1998 seine Uraufführung im Hamburger „Schmidts Tivoli“</strong> und war die bis dahin größte und aufwendigste Eigenproduktion des inzwischen legendären Theaters auf der Hamburger Reeperbahn. Warum man damals gerade an diesem Ort das Wagnis mit einem englischen Klassiker einging? Das Programmheft der Aufführung gab dazu folgendes wieder: &#8222;Meister Shakespeare war alles andere als ein Vertreter der &#8218;Heiligen Kunst&#8216;, ganz im Gegenteil, er liebte und schrieb pralles, deftiges Volkstheater. Da wurde im Theater getratscht, gelärmt und gelacht. Und Stullen gegessen. Mit unserer Welturaufführung des Musicals knüpfen wir an diese Tradition an.“</p>
<p>Das SOMMERNACHTSTRAUM MUSICAL ist eine Koproduktion mit <a href="https://www.eliton-musik.de/#home">ELITON MUSIK</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/ein-sommernachtstraum/">DAS SOMMERNACHTSTRAUM-MUSICAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://theaterlust.com/ein-sommernachtstraum/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EINGESCHLOSSENE GESELLSCHAFT</title>
		<link>https://theaterlust.com/eingeschlossene-gesellschaft-2/</link>
					<comments>https://theaterlust.com/eingeschlossene-gesellschaft-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbraun]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2024 14:38:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2023 2024]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2025 2026]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2026 2027]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theaterlust.com/?p=3388</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ab der fünften Klasse wird den Kindern erklärt, dass sie es mit dieser oder jener Einstellung niemlas zum Abitur bringen. Aber woher soll denn ein Zehnjähriger eine Einstellung haben? Was soll das? Warum werden die Jungs und Mädchen dazu gezwungen, alles gleichzeitig gleich gut zu können? Das sind doch keine Brühwürfel mit gleicher Kantenlänge und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/eingeschlossene-gesellschaft-2/">EINGESCHLOSSENE GESELLSCHAFT</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8222;Ab der fünften Klasse wird den Kindern erklärt, dass sie es mit dieser oder jener Einstellung niemlas zum Abitur bringen. Aber woher soll denn ein Zehnjähriger eine Einstellung haben? Was soll das? Warum werden die Jungs und Mädchen dazu gezwungen, alles gleichzeitig gleich gut zu können? Das sind doch keine Brühwürfel mit gleicher Kantenlänge und gleichem Geschmack. Das sind Menschen&#8220;.</em><em>  (Manfred Prohaska)<br />
</em></p>
<p>Nur ein Punkt fehlt Fabian Prohaska für die Zulassung zum Abitur. Ein einziger, verdammter Punkt! Und das alles nur, weil sein Lateinlehrer Herr Engelhardt, ein Pädagoge alter Schule, die um zwei Minuten verspätete Abgabe von Fabians Hausarbeit aus Prinzip nicht akzeptieren wollte. Fabians Vater, Manfred Prohaska kann es nicht fassen und beschließt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. An einem Freitagnachmittag stürmt er das Lehrerzimmer von Fabians Schule, um den Korinthenkacker von Lateinlehrer zur Rede zu stellen. Klaus Engelhardt ist noch anwesend. Und mit ihm die Französisch-Kollegin Lohmann sowie die Herren Arndt, Vogel und Mertens. Alle fünf befinden sich mental bereits im Wochenende und zeigen deshalb nur wenig Interesse an dem Anliegen des aufgebrachten Vaters. Nur die ebenfalls noch anwesende Referendarin Bettina Schuster verströmt noch Ambition.  „Am Freitagnachmittag nach 15 Uhr geht das schon gar nicht“, befindet Kollegin Lohmann. Und weil sich der arrivierte Lehrkörper an diesem Punkt ausnahmsweise mal einig ist, wollen alle gehen. Manfred Prohaska sieht rot und zieht eine Pistole. Keiner kommt mehr raus. Was nun folgt ist ein höchst unterhaltsames Kammerspiel erster Güte. Vater Prohaska gibt den arroganten Paukern genau eine Stunde für eine spontane Noten-Konferenz, deren Ergebnis für ihn bereits feststeht: Fabian soll diesen Punkt erhalten und damit auch die Zulassung zum Abitur.<br />
Manfred Prohaska hat die Rechnung aber ohne die Lehrer gemacht. Seine „Geiseln“ verhalten sich längst nicht so, wie man es von ebensolchen erwartet. Die von Prohaska vorgegebene Stunde wird weidlich für Diskussion und Streit über fast alles genutzt. Um den Schüler Fabian geht es dabei allerdings nur ganz am Rande. Viel wichtiger scheint die Klärung so elementarer Fragen zu sein, wie zum Beispiel: wer sich wann morgens auf den falschen Parkplatz gestellt hat oder ob der etwas zu saloppe Sport-Kollege Mertens tatsächlich Schülerinnen schwängert und wessen Unterrichtsmethoden man eh schon immer zum Kotzen fand&#8230;  Zwischen Filterkaffee und unkorrigierten Hausarbeiten wird mit viel Emotion und Sarkasmus alte Schmutzwäsche gewaschen, bis hin zur einen oder anderen kleinen Handgreiflichkeit.</p>
<p>Jan Weiler hat diese Geschichte bereits 2017 als Hörspiel für den WDR geschrieben und selbst die Rolle des Vaters gesprochen. Das Reizvolle an diesem Plot, sagt Weiler, sei die Tatsache, dass sich die Handlung auf einen Raum beschränkt und deshalb ein Gesellschaftsbild im Kleinen entsteht. Das macht diesen Stoff so ideal für die Theaterbühne. Auf die Frage, welche der Figuren er am liebst mag, sagt er im Interview: „Ich mag sie alle. Und sie haben alle recht. Sie haben alle eine Position, die man irgendwie verstehen kann“. Das macht es natürlich nicht einfacher, ist aber wie im richtigen Leben. Ganz nebenbei zeigt uns der Autor auch ein Stück gelebte Bildungsmisere. Auf sehr lustige Weise!</p>
<p>Im Sommer 2021 verfilmte Sönke Wortmann die EINGESCHLOSSENE GESELLSCHAFT mit Starbesetzung (Anke Engelke, Nilam Farooq, Justus von Dohnányi, Florian David Fitz, Thorsten Merten, Thomas Loibl u.a.). Jan Weiler schrieb auch das Drehbuch. Der Film kam im April 2022 in die Kinos.</p>
<p><strong>Am 08. November 2025 verstarb für uns völlig überraschend unser Kollege und Freund FELIX EITNER. Die Nachricht wirkte wie ein Schock. Nach einiger Überlegung haben wir uns auch in seinem Sinne dazu entschlossen, die Produktion weiterzuführen. Der Kollege Andreas Joachim Hertel hat sich mit viel Feingefühl und Kollegialität der undankbaren Aufgabe der Rollen-Übernahme gestellt. Leider war es uns bisher nicht möglich, neues szenisches Bildmaterial herzustellen. Diesen Umstand bitten wir zu entschuldigen. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/eingeschlossene-gesellschaft-2/">EINGESCHLOSSENE GESELLSCHAFT</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://theaterlust.com/eingeschlossene-gesellschaft-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DER GRAF VON MONTE CHRISTO</title>
		<link>https://theaterlust.com/der-graf-von-monte-christo/</link>
					<comments>https://theaterlust.com/der-graf-von-monte-christo/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Victoria Raffetto Cavallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 13:47:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2022 2023]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2023 2024]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2025 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel mit Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theaterlust.com/?p=1636</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Der Mensch ist nicht geschaffen um glücklich zu sein“ Was für ein Titel! Mehr ist in der Weltliteratur kaum möglich. Alexandre Dumas zwischen 1844 und 1846 als Fortsetzungsroman für die Zeitschrift „Le Journal des débats“ erschienene Geschichte des Seefahrers Edmond Dantès, der später als Graf von Monte Christo zum Racheengel in eigener Sache wird, erzielt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/der-graf-von-monte-christo/">DER GRAF VON MONTE CHRISTO</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Der Mensch ist nicht geschaffen um glücklich zu sein“</em></p>
<p>Was für ein Titel! Mehr ist in der Weltliteratur kaum möglich. Alexandre Dumas zwischen 1844 und 1846 als Fortsetzungsroman für die Zeitschrift „Le Journal des débats“ erschienene Geschichte des Seefahrers Edmond Dantès, der später als Graf von Monte<br />
Christo zum Racheengel in eigener Sache wird, erzielt bis heute weltweit ungeahnte Erfolge. Sogar der Name einer der berühmtesten kubanischen Zigarrenmarken geht auf Dumas literarische Großtat zurück: Den Tabakblättern rollenden Arbeiterinnen und Arbeitern wurde während der Arbeit vorgelesen und „Der Graf von Monte Christo“ war eine der beliebtesten Geschichten. Vermutlich hat es auch daran gelegen haben, dass sich ein einzelner im nachnapoleonischen Frankreich der 1830er Jahre aus seiner persönlichen Hölle befreit und gegen das ihm angetane, himmelschreiende Unrecht zu Felde zieht. Der als geheimnisvoll- mondäner, mit scheinbar unendlichem Reichtum ausgestatteter Graf von Monte Christo nach Frankreich zurückkehrende Edmond, trifft auf eine bigott-libidinöse, selbstbereichernde Upper Class, die er mit brillant-bösartiger Intelligenz verführt, narrt und schließlich in den Abgrund stürzt.<br />
Vielfach verfilmt und bereits als großes Musical umgesetzt, hat man diese Geschichte als Schauspiel auf der Theaterbühne bisher kaum gesehen. Schon gar nicht als Gastspiel auf Theatertournee. Es ist also höchste Zeit!</p>
<p>Dumas behandelt in seinem Roman große Themen, die uns heute genauso angehen wie damals: Repression und Willkür, Kritik an der Überfluss-Gesellschaft und die Mechanismen kollektiver Verdrängung. Gerade jetzt, in einer Zeit der großen Ungewissheit, bringen wir eine Geschichte auf die Bühne, die von absoluter Entschlossenheit, Willensstärke, Einsamkeit, Ethos und großer Liebe erzählt. Und wer unsere Theaterarbeit kennt, weiß, dass dies mit Fantasie und den vielfältigen, assoziativen Mitteln des Theaters geschieht. Eine große Herausforderung, der wir uns mit größtmöglicher Theaterlust stellen.</p>
<p>Im Frühjahr 2024 wurde die Aufführung bereits zum zweiten Mal für den Inthega-Preis DIE NEUBERIN nominiert!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/der-graf-von-monte-christo/">DER GRAF VON MONTE CHRISTO</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://theaterlust.com/der-graf-von-monte-christo/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NEBENAN</title>
		<link>https://theaterlust.com/nebenan/</link>
					<comments>https://theaterlust.com/nebenan/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Luft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2024 18:28:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2025 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theaterlust.com/?p=3021</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach seinem Drehbuch zu dem gleichnamigen Film (2021 in den deutschen Kinos) von und mit Daniel Brühl. Berlin-Prenzlauer Berg. Am Ende dieses Sommertags wird nichts mehr so sein wie zuvor. Nur weiß Daniel davon noch nichts. Er ist der Protagonist eines tragikomischen Szenarios und als solcher ebenso ahnungslos wie erfolgsverwöhnt. Die Loft-Wohnung ist schick, seine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/nebenan/">NEBENAN</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach seinem Drehbuch zu dem gleichnamigen Film (2021 in den deutschen Kinos) von und mit Daniel Brühl.</p>
<p>Berlin-Prenzlauer Berg. Am Ende dieses Sommertags wird nichts mehr so sein wie zuvor. Nur weiß Daniel davon noch nichts. Er ist der Protagonist eines tragikomischen Szenarios und als solcher ebenso ahnungslos wie erfolgsverwöhnt. Die Loft-Wohnung ist schick, seine Ehefrau auch, die Kinder hat die Nanny im Griff. Alles flott, alles bilingual, alles bereit für den Jet-Trip zum Casting, wo für den Schauspielstar eine Rolle in einem Superheldenfilm in Aussicht steht. Als er schnell noch in der Eckkneipe einkehrt, sitzt dort Bruno. Und der hat, wie von nun an im Minutentakt durchsickert, lange auf diesen Moment gewartet. Ein Verlierer der Wiedervereinigung, Gentrifizierungsopfer in Berlin-Ex-Ost, ein Ewigübersehener nimmt Rache. Daniel ist seine Zielscheibe. Bruno weiß nicht nur über Daniels Filme, sondern auch über dessen Privatleben erstaunlich gut Bescheid. Was als harmlose Plauderei beginnt, nimmt bald zerstörerische Wendungen. Der immer so souverän wirkende Kinostar sieht sich mit gut gehüteten privaten Geheimnissen konfrontiert. Und plötzlich stehen seine Karriere und seine Ehe an einem Wendepunkt&#8230;</p>
<p>Daniel Kehlmanns Stück kombiniert messerscharfe Dialoge mit kauzigem Thekenraunen und feiert das Eckkneipen-Kammerspiel als Genre: lokal versus global, Rollkoffer-Take-Off versus Lauschangriff übers Fenster zum Hof. Die Figurenpsychologie ist perfekt, die Verbalspiralen nicht enden wollend. Eine explosive Mixtur, die an &#8222;Das Leben der Anderen&#8220; und &#8222;Enigma&#8220; erinnert!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/nebenan/">NEBENAN</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://theaterlust.com/nebenan/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DER GOTT DES GEMETZELS</title>
		<link>https://theaterlust.com/gott_des_gemetzels/</link>
					<comments>https://theaterlust.com/gott_des_gemetzels/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Luft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 22:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2025 2026]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2026 2027]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theaterlust.com/?p=3540</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8220; I verstäh ned, dass du di vor andre Menschen so blamiern muast&#8220; &#8230; &#8222;Hoits Maul&#8220; DAS STÜCK Der Sohn von Alex und Annette Huber hat dem Sohn von Micha und Veronika Rey zwei Vorderzähne ausgeschlagen. Also beschließen die beiden Ehepaare, sich zu treffen und sich gütlich zu einigen. Doch das ist leichter gesagt als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/gott_des_gemetzels/">DER GOTT DES GEMETZELS</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&#8220; I verstäh ned, dass du di vor andre Menschen so blamiern muast&#8220; &#8230; &#8222;Hoits Maul&#8220;</em></strong></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><strong>DAS STÜCK</strong><br />
Der Sohn von Alex und Annette Huber hat dem Sohn von Micha und Veronika Rey zwei Vorderzähne ausgeschlagen. Also beschließen die beiden Ehepaare, sich zu treffen und sich gütlich zu einigen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Was als versöhnliche Übereinkunft bei Clafoutis und Espresso beginnt, eskaliert zur verbalen Schlammschlacht, bei der alle Masken des zivilisierten Bürgertums fallen. &#8222;Der Gott des Gemetzels&#8220; ist eines der meist gespielten Stücke der vergangenen Jahrzehnte und wurde unter der Regie von Roman Polanski verfilmt.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><strong>DIE BAIRISCHE ÜBERSETZUNG<br />
</strong>Mit der Bairischen Übersetzung des Stückes stoßen zwei Theaterkulturen aufeinander: Das zeitgenössische Sprechtheater hat ein tête à tête mit dem Volkstheater. Der bairische Dialekt wird als Bühnensprache seit jeher in einem traditionellen Rahmen benutzt. Da die Kultur des Bayerischen stark und die Berührungsangst mit dem modernen Sprechtheater aus diversen Gründen groß ist, existieren beide Kulturen, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, nebeneinander. &#8222;Der Gott des Gemetzels&#8220; in Bairischer Übersetzung ist das verschlagene uneheliche Kind von einem Seitensprung dieser beiden Kulturen. Die Konversationskomödie bleibt erhalten, aber es wird eine Französisch-Bayrische. Der Dialekt ist so genau und intelligent, dass die Figuren nie in die Nähe des Lederhosenklischees rücken, sondern sich irgendwo zwischen Paris und Trostberg treffen: Bayern ist Paris und Paris ist Bayern. Das ist zum Teil beruhigend und zum Teil verstörend, auf jeden Fall ist es eine einfache aber mächtige Behauptung. Mit den gängigen bayerischen Klischees von gemütlicher Tradition in Lederhosen kommt man dabei nicht weit. Wollen wir auch nicht, denn diese Klischees sind bestens bekannt. Klischees eben. Die Bayerischen Figuren sind wie ihre Pariser Zwillinge in der modernen Welt beheimatet. Das Schmale, Hintergründige und Boshafte bleibt in der bairischen Übersetzung vollständig erhalten. Die Rauheit der bairischen Sprache verleiht den Figuren jedoch eine Wirkung, der man sich kaum entziehen kann.</p>
<div class="page" title="Page 2">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><strong>Die Inszenierung wurde ausgezeichnet mit dem Innovationspreis Volkskultur der Landeshauptstadt München und <a href="https://www.theaterwasserburg.de/index.php/theatertage/preistraegerinnen">dem Publikumspreis der Wasserburger Theatertage 2025</a></strong></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 2">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft" src="https://theaterlust.com/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20251014-WA0021.jpg" width="331" height="439" /></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p><strong> </strong></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/gott_des_gemetzels/">DER GOTT DES GEMETZELS</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://theaterlust.com/gott_des_gemetzels/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WILLKOMMEN IM HOTEL MAMA</title>
		<link>https://theaterlust.com/willkommen-im-hotel-mama/</link>
					<comments>https://theaterlust.com/willkommen-im-hotel-mama/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Victoria Raffetto Cavallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2021 16:07:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2022 2023]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2023 2024]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theaterlust.com/?p=1155</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Es sind die familiären Krisen, die mich interessieren…was würde zum Beispiel passieren, wenn ein erwachsener Mensch quasi gezwungen wäre, wieder bei seinen Eltern einzuziehen? Oder nur bei einem Elternteil, weil der andere bereits gestorben ist“. So in etwa äußerte sich Regisseur und Co-Autor von „Retour chez ma mère“ Éric Lavaine in einem Interview mit Le [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/willkommen-im-hotel-mama/">WILLKOMMEN IM HOTEL MAMA</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Es sind die familiären Krisen, die mich interessieren…was würde zum Beispiel passieren, wenn ein erwachsener Mensch quasi gezwungen wäre, wieder bei seinen Eltern einzuziehen?</strong> Oder nur bei einem Elternteil, weil der andere bereits gestorben ist“. So in etwa äußerte sich Regisseur und Co-Autor von „Retour chez ma mère“ Éric Lavaine in einem Interview mit Le Parisien.</p>
<p>Stephanie bleibt nichts anderes übrig. Ihren Job als Architektin hat sie gerade verloren und die schicke Wohnung ist auch weg. Und der pubertierende Sohnemann findet seinen Papa, ihren Ex, gerade eh viel cooler. Also kehrt Stephanie mit Sack und Pack zurück in &#8222;Hotel Mama&#8220;.  Aber das erneute Zusammenleben mit ihrer Mutter Jaqueline gestaltet sich alles andere als harmonisch. Jede der beiden Frauen braucht Geduld um die eingefahrenen Gewohnheiten und Macken der anderen zu ertragen. Die Mama ist mit ihren 70 Jahren  erfrischend vital und hat eine Affäre mit Jean, ihrem Nachbarn, einem ebenfalls sehr unternehmungslustigen Senior. Jaqueline ist sich sicher, dass ihre beiden Töchter und der Sohn darüber einigermaßen entsetzt wären, der Papa ist noch gar nicht so lange tot. Also beschließt sie, ihre neue Liebe und die gemeinsamen Heiratspläne erst mal geheim zu halten. Jean ist davon nicht begeistert und drängt Jaqueline dazu, ihren Kindern reinen Wein einzuschenken. Ohne Stephanie, die sich gerade notgedrungen wieder bei ihr einquartiert hat, wäre Situation natürlich viel entspannter. Können die Kinder nicht endlich mal erwachsen werden&#8230;. und es auch bleiben!  Aber so muss sie sich ständig Ausreden einfallen lassen und irgendwelche Anlässe erfinden, um die Wohnung zu verlassen, wenn sie bei Jean sein möchte. Ein Zustand, der sehr schnell zu &#8222;interessanten Verrenkungen&#8220; führt, die von der permanent besorgten Stephanie prompt als erste Anzeichen geistiger Verwirrung interpretiert werden und eine familiäre Kettenreaktion auslösen. So kann es nicht weitergehen, findet Jaqueline und beschließt, ihre Familie zu einem großen Abendessen ins &#8222;Hotel Mama&#8220; einzuladen. Das hat schließlich immer geholfen und ist darüber hinaus eine gute Gelegenheit, ihren Kindern eine Mama zu präsentieren, die sie so bisher nicht kannten&#8230;</p>
<p>&#8222;Willkommen im Hotel Mama&#8220; nach dem gleichnamigen Film ist eine echte französische Komödie. Mit viel charmantem Humor und Leichtigkeit wird ein wesentliches Thema angefasst. Stephanie und ihre Geschwister müssen lernen, dass das Leben ihrer Mutter an der Seite des verstorbenen Vaters nicht immer einfach war. Jaqueline entdeckt sich im vorgerückten Alter als Frau noch einmal ganz neu. Ein Prozess, der vor allem mit der Lebensmitte-Krise ihrer ältesten Tochter Stephanie kollidiert. Eine &#8222;Feelgood-Komödie&#8220; mit wunderbaren Rollen, vor allem natürlich für die beiden Protagonistinnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/willkommen-im-hotel-mama/">WILLKOMMEN IM HOTEL MAMA</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://theaterlust.com/willkommen-im-hotel-mama/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MARIE CURIE</title>
		<link>https://theaterlust.com/marie-curie/</link>
					<comments>https://theaterlust.com/marie-curie/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbraun]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2021 12:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2021 2022]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2022 2023]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theaterlust.com/?p=148</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ich habe gelernt, dass der Fortschritt weder kurz noch unbeschwerlich ist. Aber er ist getragen vom Geist derer, die sich ihm verschrieben haben. Und bei aller Düsternis um uns herum: Ich glaube nicht an die Gefahr, dass der Geist des Abenteuers je aus unserer Welt verschwinden könnte. Wenn irgend etwas lebenskräftig ist, so ist es [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/marie-curie/">MARIE CURIE</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8222;Ich habe gelernt, dass der Fortschritt weder kurz noch unbeschwerlich ist. Aber er ist getragen vom Geist derer, die sich ihm verschrieben haben. Und bei aller Düsternis um uns herum: Ich glaube nicht an die Gefahr, dass der Geist des Abenteuers je aus unserer Welt verschwinden könnte. Wenn irgend etwas lebenskräftig ist, so ist es dieser Geist des Abenteuers, der unausrottbar scheint und sich mit der Neugier verbindet und neue Entwicklungen und Entdeckungen vorantreiben wird&#8220;. </em><strong>Marie Curie</strong><em><br />
</em></p>
<p>Sie war Europas erste Doktorin der Naturwissenschaften. Sie war Frankreichs erste Professorin. Sie war die erste Frau, die einen Nobelpreis bekam und der erste Mensch, der noch einen zweiten erhielt. Marie Curie war in vielem ihrer Zeit voraus und bahnte sich ihren Weg in die Männerwelt Wissenschaft. Als Frau bestand sie öffentlich auf ihrem Anteil an der gemeinsamen Forschung mit dem Ehemann. Als Witwe leistete sie sich eine Affäre mit einem jüngeren Mann und vermutlich eine Beziehung mit einer Frau. Und als Mutter zog sie zwei emanzipierte Töchter groß. Sie prägte eine ganze Forscherinnendynastie, die über Jahrzehnte weiterwirkte. Marie Curie, die als Maria Sklodowska am 7. November 1867 in Warschau geboren wurde, gilt bis heute als Ikone, als Vorzeigeforscherin und Kämpferin gegen Widerstände in einer von Männern dominierten Welt. Sie musste tiefe Krisen meistern. Die Schlimmste nach dem plötzlichen Unfalltod ihres Mannes Pierre. Dieser unfassbare Verlust warf sie nieder. Ausgebrannt und einsam glaubte sie, nicht mehr weiterleben zu können. Aber sie kämpfte sich immer wieder auf die Füße, arbeitete noch härter und übernahm sogar den Lehrstuhl ihres verstorbenen Mannes. Welche innere Kraft, welche unbändige Neugier auf Wissen und Forschung haben diese außergewöhnliche Frau angetrieben? Die gemeinsame Forschungsarbeit mit Pierre Curie und ihre Entdeckung des Radiums gelten bis heute als Meilensteine der chemischen Forschung. Marie Curie widmete ihr Leben der Wissenschaft, schonungslos gegen sich selbst. Forschungsergebnisse veröffentlichte das Ehepaar Curie unentgeltlich: „Désintéressé“ war für beide der moralische Kompass ihrer Arbeit. Persönlicher Gewinn war nie das Ziel, ihr Wissen sollte der Menschheit dienen. So hat es Marie auch nach dem Tod ihres Mannes bis zu ihrem eigenen Ende gehalten. An den Fronten des Ersten Weltkriegs war sie mit einem Röntgenmobil unterwegs, wollte Leben retten und musste doch soviel Tod und Elend ertragen. Marie Curie war eine engagierte Europäerin, arbeitete für den Völkerbund und setzte sich für Frieden, Freiheit und Gleichberechtigung ein. Zu verhindern, dass auch aufgrund ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse die fürchterlichste Waffe der Menschheit, die Atombombe, entwickelt wurde, war ihr nicht mehr vergönnt. Im Sommer 1934, am 4. Juli, endete das außergewöhnliche Leben von Marie Curie. In einem Schweizer Sanatorium erlag sie, von Strahlung geschwächt, einer &#8222;perniziösen Anämie&#8220; (Blutarmut). Albert Einstein nannte sie seine &#8222;trotzige Schwester&#8220; und würdigte sie: &#8222;Sie war von einer Stärke und Lauterkeit des Willens, von einer Härte gegen sich selbst, von einer Objektivität und Unbestechlichkeit des Urteils, die selten in einem Menschen vereinigt sind.&#8220;</p>
<p>Mit MARIE CURIE setzen wir nach dem 2. INTHEGA Preis 2018 für HILDEGARD VON BINGEN – DIE VISIONÄRIN die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Autorin Susanne Felicitas Wolf fort. Auch dieses Schauspiel erzählt wieder von einer starken Frau und ihrem bedingungslosen Leben am Limit. Und natürlich ist Anja Klawun die Schauspielerin, die dieser einzigartigen Kraft Gesicht und Stimme gibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/marie-curie/">MARIE CURIE</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://theaterlust.com/marie-curie/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EMPFÄNGER UNBEKANNT</title>
		<link>https://theaterlust.com/empfaenger-unbekannt/</link>
					<comments>https://theaterlust.com/empfaenger-unbekannt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Victoria Raffetto Cavallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2021 07:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2022 2023]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2023 2024]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theaterlust.com/?p=1475</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen. Diese Geschichte ist meisterhaft, mit unübertrefflicher Spannung gebaut &#8230; Nie wurde das zersetzende Gift des Nationalsozialismus eindringlicher beschrieben.“ Das sagt die Schriftstellerin und Literaturkritikerin  Elke Heidenreich über die Geschichte der bei- den Freunde Max und Martin, die in San Francisco gemeinsam eine Galerie betreiben, bis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/empfaenger-unbekannt/">EMPFÄNGER UNBEKANNT</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>„Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen. Diese Geschichte ist meisterhaft, mit unübertrefflicher Spannung gebaut &#8230; Nie wurde das zersetzende Gift des Nationalsozialismus eindringlicher beschrieben.“</em></strong> Das sagt die Schriftstellerin und Literaturkritikerin  Elke Heidenreich über die Geschichte der bei- den Freunde Max und Martin, die in San Francisco gemeinsam eine Galerie betreiben, bis Martin 1932 in seine Münchner Heimat zurückkehrt.</p>
<p>Der in Amerika verbliebene Jude Max sorgt sich aufgrund der politischen Entwicklung in Deutschland um seine Schwester, die als junge Schauspielerin in Berlin arbeitet. Tatsächlich von der SA verfolgt, sucht die jüdische Frau bei Martin in München Zuflucht. Martin, mittlerweile zum Bekenner und Profiteur des neuen Regimes geworden, verweigert ihr Hilfe und löst damit eine Katastrophe aus. Daraufhin trifft sein ehemaliger Freund Max eine überraschende Entscheidung, die der Handlung eine völlig unerwartete Wendung gibt &#8230;</p>
<p>Die Inszenierung dieses Briefromans zeigt eine emotionale und fesselnde Geschichte, die ein eben- so brillantes wie zeitloses Zeichen gegen die Entstehung und Gefahren totalitärer Systeme setzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/empfaenger-unbekannt/">EMPFÄNGER UNBEKANNT</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://theaterlust.com/empfaenger-unbekannt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DON CAMILLO ZU DRITT</title>
		<link>https://theaterlust.com/don-camillo-zu-dritt/</link>
					<comments>https://theaterlust.com/don-camillo-zu-dritt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbraun]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2021 14:14:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STÜCKE 2021 2022]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2022 2023]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2023 2024]]></category>
		<category><![CDATA[STÜCKE 2024 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theaterlust.com/?p=164</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine kleine Welt… ein Landstädtchen… irgendwo in Norditalien… im Sommer schwingt die Sonne ihr strahlendes Zepter, entzündet die Leidenschaften und bringt das Gehirn zum kochen… man zankt sich, man schlägt sich… aber man bleibt Mensch! Wer kennt sie nicht! Giovannino Guareschis Geschichten vom Priester Don Camillo, der für die Sache Jesu auch schon mal die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/don-camillo-zu-dritt/">DON CAMILLO ZU DRITT</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine kleine Welt… ein Landstädtchen… irgendwo in Norditalien… im Sommer schwingt die Sonne ihr strahlendes Zepter, entzündet die Leidenschaften und bringt das Gehirn zum kochen… man zankt sich, man schlägt sich… aber man bleibt Mensch!</strong></p>
<p>Wer kennt sie nicht! Giovannino Guareschis Geschichten vom Priester Don Camillo, der für die Sache Jesu auch schon mal die Ärmel aufkrempelt und dem nicht weniger streitbaren kommunistischen Bürgermeister Peppone. Immer dazwischen, mal mahnend, mal beschwichtigend, der gekreuzigte Heiland höchst selbst. Auf unnachahmliche Weise bricht Guareschi italienische Lebensrealität der Nachkriegszeit und Weltgeschehen, den Übergang in eine neue Zeit auf seine „Mondo Piccolo“, diesen kleinen, weltvergessenen Ort in der Poebene herunter und lässt seine Protagonisten stellvertretend für die politischen Kräfte jener Tage gegeneinander antreten. Aber anders als in der Realität, enden diese Auseinandersetzungen um Politik, Glaube und Leben immer mit einem zutiefst menschlichen Augenzwinkern und bieten der reichhaltigen Leserschaft bis heute Beispiel und Perspektive für ein pluralistisches Gesellschaftsbild. Italien war nach dem Sieg über den Faschismus bis zum Ende des Kalten Krieges ein ideologisch gespaltenes Land, mit Christdemokraten auf der einen  und Kommunisten auf der anderen Seite. Um so mehr liebte man diese beiden Streithähne, die zu guter Letzt irgendwie immer zueinander fanden.</p>
<p>In seiner Theateradaption konzentriert sich der belgische Theatermacher Patrick de Longrée ganz auf deren Dispute und verbale Rangeleien – und natürlich auf die obligatorischen Zwiegespräche mit dem zu sanfter Ironie neigenden Erlöser am Kreuz. In den unterschiedlichen Weltanschauungen, Alltagssorgen und Nöten von Pfarrer und Bürgermeister, in deren Groll auf- und Zuneigung füreinander spiegelt sich die Universalität menschlicher Beziehungen. Guareschi hat mit seinen Geschichten von Don Camillo und dem Bürgermeister Peppone ein Stück Weltliteratur erschaffen, die, wie uns das Auseinanderdriften vieler Gesellschaften rund um den Globus immer wieder beweist, zeitlos ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://theaterlust.com/don-camillo-zu-dritt/">DON CAMILLO ZU DRITT</a> erschien zuerst auf <a href="https://theaterlust.com">Theaterlust</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://theaterlust.com/don-camillo-zu-dritt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
