MARIE CURIE

Biografisches Schauspiel von Susanne Felicitas Wolf

TOURNEE 
GASTSPIELE

Uraufführungspremiere am 02. September im Bürgerhaus Unterföhrung bei München

1.Tournee
03. September  – 30. November 2021

2.Tournee
27. Oktober – 27. November 2022

STÜCK 
INFO

Besetzung
Anja Klawun als Marie Skłodowska Curie
Amelie Heiler als Elsie Allard
Andreas Joachim Hertel als Paul Langevin u.a.
Eva Wittenzellner als Missy Meloney u.a.
Johannes Schön als Pierre Curie
Reinhold Behling als Ernest Rutherford u.a.

Regie
Thomas Luft

Bühne
Arne Dewitz
Raymond Gantner

Kostüm
Sarah Silbermann

Musik
Anno Kesting

Dauer
ca. 110 Minuten (ohne Pause)

Aufführungsrechte
Thomas Sessler Verlag, Wien

AUFFÜHRUNGS 
PREIS

8.950 Euro* + 10% Tantieme, Gema, KSA (keine AVA und PTA)
Auf Wunsch mit Stückeinführung und Publikumsgespräch

*Honorare für CH-Gastspiele und Inseln abweichend

DOKUMENTE 
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MARIE CURIE 
ENSEMBLE
Eva Wittenzellner_MC
Eva Wittenzellner
Johannes Schön_MC
Johannes Schön
Amelie Heiler_AH
Amelie Heiler
Andreas Hertel_MC
Andreas Hertel
Reinhold Behling_MC
Reinhold Behling
Anja Klawun_MC
Anja Klawun
THEATERLUST 
TV
MARIE CURIE 
INHALT

Sie war Europas erste Doktorin der Naturwissenschaften. Sie war Frankreichs erste Professorin. Sie war die erste Frau, die einen Nobelpreis bekam und der erste Mensch, der noch einen zweiten erhielt.
Marie Curie, die als Maria Sklodowska am 7. November 1867 in Warschau geboren wurde, gilt bis heute als Ikone, als Vorzeigeforscherin und Kämpferin gegen Widerstände in einer von Männern dominierten Welt. Alles, was sie tat, war unerhört: Sie forderte die Anerkennung für den Anteil ein, den sie an der gemeinsamen Forschung mit ihrem Ehemann Pierre hatte. Nach seinem Tod übernahm sie seinen Lehrstuhl. Als Witwe leistete sie sich eine Affäre mit einem jüngeren Mann und vermutlich eine Beziehung mit einer Frau. Und als Mutter zog sie zwei emanzipierte Töchter groß. Sie prägte eine ganze Forscherinnendynastie, die über Jahrzehnte weiterwirkte.
Persönlicher Gewinn war dabei nicht ihr Ziel: Ihr Wissen sollte der Menschheit dienen. Marie und Pierre veröffentlichten ihre Forschungsergebnisse unentgeltlich. An den Fronten des Ersten Weltkriegs war sie mit einem Röntgenmobil unterwegs – sie wollte Leben retten und musste doch soviel Tod und Elend ertragen. Marie Curie war eine engagierte Europäerin, arbeitete für den Völkerbund und setzte sich für Frieden, Freiheit und Gleichberechtigung ein. Doch zu verhindern, dass auch aufgrund ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse die fürchterlichste Waffe der Menschheit, die Atombombe, entwickelt wurde, war ihr nicht mehr vergönnt. Im Sommer 1934, am 4. Juli, endete das außergewöhnliche Leben von Marie Curie. In einem Schweizer Sanatorium erlag sie, von Strahlen geschwächt, einer „perniziösen Anämie“ (Blutarmut).

Doch wie schaffte sie das alles? Welche innere Kraft, welche unbändige Neugier auf Wissen und Forschung haben diese außergewöhnliche Frau angetrieben? Wie gelang es ihr sich gegen alle Angriffe der Gesellschaft, der Neider und der Klatschpresse zu behaupten? Es galt tiefe Krisen zu überwinden. Nach dem plötzlichen Unfalltod ihres Mannes Pierre erschien ihr ihre Existenz als sinnlos und vergeblich.

Albert Einstein nannte sie seine „trotzige Schwester“ und würdigte sie: „Sie war von einer Stärke und Lauterkeit des Willens, von einer Härte gegen sich selbst, von einer Objektivität und Unbestechlichkeit des Urteils, die selten in einem Menschen vereinigt sind.“

Mit MARIE CURIE setzen wir nach den Inthega-Preisen für DIE PÄPSTIN und HILDEGARD VON BINGEN – DIE VISIONÄRIN unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Autorin Susanne Felicitas Wolf fort. Auch das neue Schauspiel erzählt wieder von einer starken Frau und ihrem bedingungslosen Leben am Limit. Und natürlich ist Anja Klawun die Schauspielerin, die dieser einzigartigen Kraft Gesicht und Stimme gibt. Eine stärkere Verbindung hat auch die Wissenschaft nicht hervorgebracht.

STÜCK 
AUTOR/EN

Die Autorin, Dramaturgin und Regisseurin Susanne Felicitas Wolf stammt aus Mainz und lebt in Wien. Sie war an Theatern wie dem Schauspiel Frankfurt, dem Volkstheater Wien und dem Schauspielhaus Wien engagiert und hat Texte bzw. Theaterstücke unter anderem für das Schauspielhaus Wien, die Komische Oper Berlin und das Volkstheater Wien geschrieben. Von ihr stammt auch die Bühnenfassung für die Produktion DIE PÄPSTIN, für die theaterlust mit dem Inthega-Preis DIE NEUBERIN 2014 ausgezeichnet wurde. Ihr Schauspiel HILDEGARD VON BINGEN – DIE VISIONÄRIN eine Auftragsarbeit für theaterlust, erhielt 2018 in der Inszenierung von Thomas Luft den 2. Inthega-Preis.

@Lukas Beck

SZENENFOTOS 
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Fotos: Hermann Posch

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STÜCKE  
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