NOCH EINEN AUGENBLICK

(Encore un instant)

Komödie von FABRICE ROGER-LACAN

Deutsch von Wolfgang Kirchner

TOURNEE 
GASTSPIELE

1. Tournee
01. Februar – 24. Februar 2022

2. Tournee
26. September – 16. Oktober 2022

3. Tournee
25. Januar – 3. März 2024

STÜCK 
INFO

Besetzung
Tanja Kuntze als Suzanne
Martin Müller als Julien
Andreas Joachim Hertel als Max
Oliver Mirwaldt als Simon

Regie
Thomas Luft

Bühne
Raymond Gantner und Christian Honold

Kostüm
Sarah Silbermann

Musik
Jonathan Wolters

Lichtgestaltung
Arne Dewitz

Premiere
01.02.2022

Aufführungsrechte
Theater-Verlag Desch GmbH

AUFFÜHRUNGS 
PREIS

7.860 EUR*
+ 10 % T, AVA, PTA, Gema

*Honorare für CH-Gastspiele und Inseln abweichend.
*ggf. Honoraranpassung ab der Spielzeit 23/24 wegen gestiegener Energiekosten.

DOKUMENTE 
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NOCH EINEN AUGENBLICK 
ENSEMBLE
Tanja Kuntze_NeA
Tanja Kuntze
Martin Müller_NeA
Martin Müller
Andreas Joachim Hertel_NeA
Andreas Joachim Hertel
Oliver Mirwaldt_NeA
Oliver Mirwaldt
NOCH EINEN AUGENBLICK 
INHALT

Erinnern Sie sich noch an den Film „Ghost – Nachricht von Sam“? Die Geschichte einer Liebe weit über den Tod hinaus. Fabrice Roger-Lacants neue Komödie weist gewisse Ähnlichkeiten auf und ist doch ganz anders.

Suzanne und ihren Mann Julien verbindet eine innige Beziehung, privat und beruflich. Sie, eine gefeierte Schauspielerin in den besten Jahren und er ein erfolgreicher Regisseur auf dem Zenit seines Schaffens. Eine nahezu perfekte Ehe, über viele Jahre. Aber eben nicht ganz perfekt. Julien ist nämlich tot. Ein schwerer Autounfall hat die beiden Liebenden auseinandergerissen. Davon ist aber erst mal gar nichts zu spüren. Julien ist nämlich da, und wie! Ständig ist er um sie herum. So als wäre nichts geschehen. Wie immer werden die alltäglichen Dinge miteinander besprochen. Mit dem kritischen Blick des Regisseurs soll Julien ein neues Kleid an seiner geliebten Suzanne begutachten und natürlich gefällt ihm, was er sieht. Sehr sogar. Aber warum plötzlich ein neues Kleid? Seit seinem Tod vor über einem Jahr hat Suzanne sich von der Welt zurückgezogen, weigert sich aufzutreten oder Anfragen auch nur in Betracht zu ziehen. Die Rollen seien reizlos und die Autoren uninspiriert. Julien ist natürlich ganz ihrer Meinung, hat er sie doch so ganz für sich. Und so könnte es aus seiner Sicht auch weitergehen, bis in alle Ewigkeit. Wäre da nicht Simon, Suzannes studentischer Untermieter mit seinen liebestollen Avancen. Obwohl sie seine Mutter sein könnte will er unbedingt mit Suzanne ins Bett, sie heiraten oder sich für sie umbringen. Das geht Julien ziemlich auf die Nerven. Aber was soll er machen, außer Suzanne kann ihn keiner sehen. Trotzdem versucht er mit aller Vehemenz diesen völlig inakzeptablen Nebenbuhler abzuwimmeln. Was natürlich zu äußerst komischen, fast Slapstick artigen Situationen führt. Zu seinem vollständigen Entsetzen erwartet Suzanne an diesem Abend noch Besuch. Max, ein bekannter Theaterautor hat sich angekündigt. Schon lange versucht er Suzanne für eines seiner Stücke zu gewinnen, die Julien in die Kategorie „unterste Schublade“ einordnet. Für ihn ist Max ein völlig überbewerteter Schmierfink, der es eigentlich nur auf Suzanne abgesehen hat und sie mit seinem öligen Charme rumzukriegen versucht. Und genau für diesen Anlass hat Suzanne sich ein neues Kleid gekauft? Julien kann es kaum fassen, aber auch nicht verhindern. Max erscheint mit seinem neuen Stück, einem großen Rosenstrauß und vielen blumigen Komplimenten. Julien leidet. Mitansehen zu müssen wie Max’ Blicke an Suzanne kleben, bricht ihm ein Herz, das eigentlich gar nicht mehr schlägt. Suzanne und Max beginnen zu lesen, der Text klingt schwülstig. Das Stück spielt in der Zeit Ludwig des XV. Im Mittelpunkt steht die letzte Geliebte des Franzosen-Königs. Eine Nutte, sagt Julien trocken. Max hingegen sieht sie als dramatische Kurtisane, nennt Maria Magdalena, Manon Lescaut und die Kameliendame in einem Atemzug. Begeistert von der Vorstellung, große Robe und eine Perücke im Stil dieser Zeit tragen zu können, gesteht Suzanne, dass sie schon immer auf ein solches Angebot wartet. Max kann sein Glück kaum fassen und Julien dreht durch. Das ist selbst für einen Toten zu viel …!

NOCH EINEN AUGENBLICK ist eine gefühlvolle, romantische, aber auch groteske Komödie, die sich mit Trauer, Abschied, Neubeginn und der großen Liebe auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht SUZANNE, eine gestandene Frau, die von drei Männern umworben wird. Eine Paraderolle für eine erfahrene Theaterschauspielerin. Und mit JULIEN, MAX, und SIMON präsentiert der Autor drei Herren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einzig vereint in ihrer jeweils speziellen Hingabe für Suzanne.

STÜCK 
AUTOR/EN

Fabrice Roger-Lacan wurde 1966 geboren und studierte an der École Normale Supérieure rue d’Ulm und der Film School in New York. Sein erstes Stück „Der Krawattenclub“ wurde ein großer Erfolg in Paris und für den Prix Molière nominiert. Seitdem wurde es auch international gespielt, unter anderem im Londoner West End, und mit Charles Berling in der Hauptrolle verfilmt. Seine Stücke wurden von Regisseuren wie Édouard Baer, Benoît Jacquot, Bruno Chiche inszeniert. Sein Stück „Die Tür nebenan“ mit Emmanuelle Devos und Edouard Baerwurde in den Hauptrollen, wurde von Bernard Murat inszeniert und von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert. Fabrice Roger-Lacan schreibt außerdem Drehbücher für Film und Fernsehen.

Foto: Sixtine de Thé

SZENENFOTOS 
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Fotos: Hermann Posch

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PRESSE 
REZENSIONEN

Mit Witz und Aberwitz, Elan und Esprit war am Donnerstag in der Landauer Festhalle „Noch einen Augenblick“ zu erleben. Das Ensemble Theaterlust machte seinem Namen und der neuen Komödie von Fabrice Roger-Lacan alle Ehre … Das neue Stück „Nur einen Augenblick“, geschrieben vom französischen Erfolgsautor Fabrice Roger-Lacan und inszeniert von Thomas Luft selbst, wurde erst Anfang Februar uraufgeführt. Toll, dass es das Landauer Publikum also ganz frisch serviert bekam.Und dieser Augenblick war bei der spritzigen und witzigen, zugleich anrührenden und romantischen Komödie keinen Moment zu lang. Es ging um Liebe und Verlust, Stolz und Hingabe, Leidenschaft und Schmerz, mit einem Wort um das Leben schlechthin. Alles Tiefschürfende wurde mit einer so eleganten Leichtigkeit verhandelt, dass man über verzweifelte Selbstmörder lachen konnte und eine noch so anstrengend kapriziöse Diva ins Herz schließen musste … Im Grunde ging es um die Welt des Theaters, die Kraft des Rollenspiels und die Macht, die es über die Mimen und ihr Publikum hat. Jeder weiß: Schauspieler sind empfindsame Wesen, die sich besonders gut in andere Menschen hineinversetzen können. Kein Wunder also, dass Suzanne (Tanja Kuntze) ihren Julien (Martin Müller) auch ein Jahr nach seinem Tod noch um sich sah, mit ihm alles besprach und die verlorene heile Welt aufrechterhielt. Zumal sie mit ihm auch ihren beruflichen Halt und ihre private Anbindung ans Leben verloren hatte. Dabei lagen ihr junge wie alte Verehrer im wahrsten Wortsinn und in verschiedenen Verzweiflungsgraden zu Füßen. So wurde der studentische Untermieter Simon (Oliver Mirwaldt) mit nackter Haut, aber einer Flasche Wodka und zwei Schachteln Schlaftabletten im Blut, zu einem grandios komischen Handtuch-Tänzer, während Drehbuchautor Max (Andreas Joachim Hertel) seinen zuckersüßen Charme mit demütiger Anbetung und echter Bewunderung anreicherte.
Man hätte dem Ensemble mehr Zuschauer gewünscht, das in Landau vor recht magerem Publikum genuss- und gehaltvolle Theaterkost servierte und sogar die Umbauarbeiten bei der ausgefallenen Pause zum Erlebnis machte. Der Applaus war so dankbar und mächtig wie möglich. Und er schloss ganz explizit auch die frisch wirkenden Kostüme (Sarah Silbermann) und das fantasievolle Bühnenbild (Raymond Gantner und Christian Honold) mit seinen transparenten Schwingtüren, der Drehbühne und der illustren Theatergarderobe ein.
Die Rheinpfalz (bisher einzige Rezension)

STÜCKE  
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